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Creole - Globale Musik aus NRW

Creole NRW lädt zu zwei Konzerten am 25. und 26. September ins Domicil ein

Was passiert, wenn musikalische Traditionen aufeinandertreffen und etwas völlig Neues entsteht? Am 25. und 26. September wird das domicil Dortmund zum Treffpunkt der globalen Musikszene Nordrhein-Westfalens. Bei creole NRW treten zehn ausgewählte Ensembles aus ganz NRW an und zeigen dabei, wie vielfältig, überraschend und grenzenlos Musik heute klingen kann.

Jazz trifft auf traditionelle Rhythmen, elektronische Sounds auf musikalische Traditionen aus aller Welt. Die Bands verbinden unterschiedliche kulturelle Einflüsse zu eigenständigen Klangwelten und entwickeln daraus ihre ganz eigenen musikalischen Sprachen. Zwei Abende, zehn Bands, unzählige musikalische Perspektiven – von tanzbar bis experimentell, von vertraut bis völlig unerwartet.

📍domicil Dortmund
📅 25. & 26. September 2026

Freitag, 25.9., ab 20 Uhr

AFRO WELT JAZZ – Afro-Italian Jazz
Flurklang – Improvisationen zwischen Jazz, Klassik und indischen Ragas
Emajamaa – World Fusion
About Aphrodite – Global, Jazz & immersive Soundlandschaften
LER.CHE – Progressiver rumänischer Jazz

Samstag, 26.9., ab 19 Uhr

Mondo Chôro – Brasilianischer Choro
Simin Tander & Jens Düppe – Soghaft-mystischer Jazz & experimenteller Pop
Gert Kapo Quartett – Balkan Jazz
The Shadow Caravan – Aserbaidschanisch-persische Musiktraditionen
Fevronía – Zeitgenössische World Music mit griechischen Wurzeln

Der Eintritt ist frei.

Eine Fachury entscheidet, welche zwei Ensembles am Ende als creole-Preisträger 2026 ausgezeichnet werden. Auf die beiden Gewinner warten jeweils 3.000 Euro Preisgeld. Zwei Bands werden in den Förderkatalog „Musikkulturen“ der NRW-Kultursekretariate aufgenommen und treten in Mitgliedsstädten auf.

Die Bewerber*innen reichen ihre Unterlagen ein. Eine Vorjury, die mit Fachleuten der regionalen Musikszene besetzt ist, wertet die eingereichten Unterlagen aus und trifft eine Auswahl von Bewerber*innen, die zu den öffentlichen Wettbewerbskonzerten eingeladen werden. Die Vorjury schlägt auch dem Beirat Musikkulturen der beiden Kultursekretariate aus NRW vor, welche beiden Bands in den Förderkatalog der nächsten Saison aufgenommen werden sollen. Entscheidend für die Auswahl ist, dass die ausgewählten Ensembles in den vorgelegten Video- und Tondokumenten einen semiprofessionellen oder professionellen Auftritt und gute Konzert­qualität erwarten lassen. Bei der Auswahl stützt sich die Jury auf die Hörbeispiele und Bewerbungsunterlagen und auf eigene Kenntnis der Szene. 

Die von der Vorjury eingeladenen Bands bekommen im Rahmen von öffentlichen Wettbewerbs­konzerten die Gelegenheit zu einem 20-minütigen Auftritt vor Publikum und vor einer über­regional besetzten Jury. Dieser Auftritt ist die Grundlage für die Wahl der Preisträger*innen durch die Wettbewerbsjury. 
Für den Wettbewerb berufen die Veranstalter eine überregionale Jury ein. Die Mitglieder der Jury sind renommierte, international erfahrene Expert*innen als Journalist*innen, Veranstalter*innen, Multiplikator*innen oder als Musiker*innen. Die Jury ist in ihrer Entscheidung auf Grundlage der Auswahlkriterien allein dem eigenen Urteil verpflichtet. In Wahrnehmung ihrer Aufgabe trägt sie die Verantwortung, dass als Preisträger*innen nur musikalisch auffallend gute, konzertreife Gruppen gekürt werden. Tritt in einer Abstimmung der Jury eine Patt-Situation ein, entscheidet die/der Jury-Vorsitzende. Sollten sich im Kreis der Bewerber*innen entsprechend eines allgemeinen Standards für semiprofessionelle bzw. professionelle Auftritte nicht genügend qualifizierte und preiswürdige Ensembles finden, ist die Jury in Wahrnehmung ihrer fachlichen Verantwortung frei, auch weniger als zwei Ensembles auszuwählen. 

Die Zahl der Einladungen zu den Wettbewerbskonzerten ist auf zehn Bands begrenzt. Im Rahmen vergleichbarer Qualität soll die Diversität der Musiklandschaft bei der Einladung zur Teilnahme an den öffentlichen Wettbewerbskonzerten berücksichtigt werden. Der Rechtsweg zur Anfechtung der Entscheidung ist ausgeschlossen. Die Vorjury und die Jury des Wettbewerbs sind nicht verpflichtet, ihre Entscheidungen zu begründen. Über den Prozess der Entscheidungsfindung sind die Mitglieder zum Schweigen verpflichtet. Jedes einzelne Mitglied hat die in interner Abstimmung getroffenen Entscheidungen der Jurys mitzutragen. Die/der Juryvorsitzende vertritt die Entscheidungen der Jurys in der Öffentlichkeit.

Die beiden besten Bands erhalten ein Preisgeld in Höhe von je 3.000 Euro. Diese Preisträger*innen werden für eine Saison in den Förderkatalog „Musikkulturen“ der Kultursekretariate aus NRW aufgenommen, aus dem die Mitgliedsstädte die Bands zu subventionierten Bedingungen für Konzerte buchen können (www.nrw-kultur.de/Musikkulturen). 

Veranstalter

creole NRW ist eine Veranstaltung des Landesmusikrats NRW in Kooperation mit dem Kulturbüro der Stadt Dortmund und dem domicil Dortmund, in Verbindung mit den Kultursekretariaten aus NRW (Musikkulturen), gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW.

Creole NRW

Abhilash Arackal

E-Mail 0211 862064-33