JugendJazzOrchester NRW
Das JugendJazzOrchester NRW (JJO NRW) ist mehr als nur eine Big Band – es ist eine Institution. 1975 als erstes Ensemble seiner Art in Deutschland gegründet, hat es Vorbildcharakter für die gesamte Bundesrepublik entwickelt. Hier treffen sich die besten jungen Jazzmusiker:innen des Landes, um unter professionellen Bedingungen zu arbeiten. Viele von ihnen haben ihr Können zuvor bei „Jugend jazzt“ unter Beweis gestellt und nutzen das JJO NRW als Sprungbrett für eine Karriere als Profimusiker:in.
Unter der dreiköpfigen künstlerischen Leitung von Gabriel Pérez, Stefan Pfeifer-Galilea und Stephan Schulze erarbeitet das Ensemble ein Repertoire, das keine Grenzen kennt: von traditionellem Swing über Latin-Jazz bis hin zu komplexen zeitgenössischen Arrangements und Eigenkompositionen. In mehreren Arbeitsphasen jährlich, im gesamten Bundesland, wird dieser unverwechselbare Sound geformt. Die Bandbreite reicht dabei von klassischen Big Band-Konzerten, auch mit renommierten Gastsolist:innen, bis hin zu Combo-Auskopplungen für besondere Anlässe. Auch mit Ensembles aus anderen Genres kooperiert das Orchester und legt ein besonderes Augenmerk auf Familien-, Kinder- und Schulkonzerte.
Diese Professionalität zieht auch Jazz-Größen an: Die Zusammenarbeit mit prominenten Gästen hat Tradition und setzte im Jubiläumsjahr 2025 mit Stars wie Nils Landgren, Götz Alsmann und Max Mutzke neue Maßstäbe.
Als Kulturbotschafter für NRW in Sachen Jazz absolvierte die Band bislang 45 Tourneen rund um den Globus. Doch auch in der Heimat ist es fest verwurzelt, insbesondere durch regelmäßige Engagements in Konzerthäusern in ganz Nordrhein-Westfalen.
Momentan finden 23 Musiker:innen zwischen 17 und 24 Jahren ihr musikalisches Zuhause im JJO NRW. Viele sind bereits im Musikstudium verortet, einige begleitet das JJO NRW auf dem Weg dorthin. Ob bei Jugend jazzt oder bei den regelmäßigen Schulkonzerten an der eigenen Schule – so entdecken viele Mitglieder das Orchester und entscheiden sich für eine Bewerbung.
Nach dem glanzvollen 50-jährigen Jubiläum startet das Orchester 2026 mit frischer Energie durch:
- Götz Alsmann & Friends (2026): Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Entertainer und Musiker Götz Alsmann wird mit drei großen Weihnachtskonzerten, unter anderem in der Philharmonie Essen, fortgesetzt.
- Kindermusical „Kuno Knallfrosch (Tournee): Gemeinsam mit einem Musical-Team bringt das JJO NRW die kindgerecht erzählte Geschichte des kleinen Frosches Kuno auf die Bühne – eines Frosches, der nicht quakt, sondern knallt.
- Festival-Präsenz: Ob beim renommierten Jazzfestival in Gronau oder bei den Preisträgerkonzerten von „Jugend jazzt“ – das JJO ist auf den wichtigen Bühnen des Nordrhein-Westfalens präsent.
- Rückblick „50 Jahre JJO“ (2025): Mit der Jubiläums-CD und einer Dokumentation blickt das Orchester auf ein halbes Jahrhundert Jazzgeschichte zurück. Das Jubiläums-Paket ist kostenlos bestellbar per Mail an info@jjonrw.de
Das Fritz-Henßler-Haus, („Haus der Jugend“), gegründet 1956 vom ehemaligen Oberbürgermeister Fritz Henßler, denkmalgeschützt, war und ist die zentrale Begegnungsstätte für unzählige Dortmunder Kinder und Jugendliche. Der Anspruch und die inhaltliche Zielsetzung, die Henßler grundsätzlich an ein Haus der Jugend stellte, nämlich eine Erziehung der jungen Menschen im demokratischen Geist zu gewährleisten, damit, so wie er es formulierte, „es zu einer gesellschaftlichen und staatlichen Gestaltung komme, dass die Menschen in Gemeinschaft zueinander finden“, konnte in mehr als 60 Jahren eindrucksvoll umgesetzt werden.
Das Fritz-Henßler-Haus stellt seit April 2011 die „Heimatbasis“ für das JJO NRW; hier können u.a. in einem restaurierten und mit neuster Tontechnik ausgestatteten ehemaligen Kinosaal Proben und Konzerte abgehalten werden. Die Einrichtung fungierte auch als zentraler Austragungsort der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ 2011, 2019 und 2024.
44135 Dortmund
Projektleitung: Lena Zimmer
+49 155 65693845
Tour Management: Jule Hardtmann
+49 1578 1724678
Künstlerische Leitung: Gabriel Perez, Stefan Pfeifer-Galilea, Stephan Schulze