Popmusik

Förderprogramm pop NRW und popNRW-Preis: Eine Eigenbewerbung ist nicht möglich.
Der Workshop-Tag „New Talent“ im Rahmen der c/o pop ist für weitere Nachwuchsbands geöffnet:
https://popnrw.de/category/news/tipps-fuer-bands/workshops/new-talent/

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create music NRW

1. Förderziele
Mit der Projektförderung sollen Vorhaben unterstützt werden, die die lokalen und regionalen Nachwuchsstrukturen stärken, jungen Musiker*innen eine Bühne bieten, sie auf dem Weg in die Professionalisierung unterstützen und Akteure in der Region vernetzten. Dabei legen wir einen besonderen Schwerpunkt auf die Förderung von popmusikalischen Strukturen in ländlichen Regionen, abseits der Großstädte und Ballungszentren NRWs. Die in dem Projekt beteiligten Akteure und Zielgruppen sollten ebenfalls (zumindest überwiegend) der Altersgruppe 14 bis 27 Jahren angehören. Eine gendergerechte und divers gestaltete Auswahl der mitwirkenden Akteure ist wünschenswert.

2. Wer ist antragsberechtigt?
Antragsberechtigt sind Vereine und Initiativen mit Sitz in NRW, die in den Bereichen Jugendkultur, (Pop-)Musik- und/oder Nachwuchsförderung engagiert sind, sowie städtische Einrichtungen (jedoch mit einem höheren Eigenanteil) und Privatpersonen.

3. Art und Umfang der Förderung
Die Förderung von create music NRW wird als Projektförderung in Form einer Anteilsfinanzierung gewährt. Die maximale Förderhöhe liegt bei 5.000 €. Der/die Antragssteller*in hat einen Eigenanteil von mindestens 10 % der Gesamtausgaben zu erbringen. Bei städtischen Antragssteller*innen liegt der Eigenanteil bei mindestens 20 %. Gefördert werden können nur Projekte, die bis zum 31.12.2021 abgeschlossen und abgerechnet sind.

4. Antragsstellung
Das Antragsformular muss eigenhändig unterschrieben und fristgerecht per Post an folgende Adresse eingehen:
Landesmusikrat NRW
Projektbüro create music NRW
Klever Str. 23
40477 Düsseldorf
   
   Projektbeschreibung
In der Projektbeschreibung soll deutlich werden, wie mit dem geplanten Projekt die o.g. Förderziele erreicht werden sollen. Sollte der im Antragsformular vorgesehene Platz nicht ausreichen, kann die Projektbeschreibung als Anhang mitgesendet werden.
Angaben wie der Veranstaltungsort, Veranstaltungszeitraum oder -datum sowie beteiligte Akteure und angefragte/geplante Künstler*innen sollen so konkret wie möglich angegeben werden. Ein detaillierter Projektzeitplan ist ebenfalls wünschenswert.

      Kostenplan
Der Kostenplan soll eine möglichst konkrete Übersicht aller in dem Projekt anfallenden Einnahmen und Ausgaben geben. Dabei ist es uns wichtig, dass beteiligte Nachwuchsmusiker*innen und Bands mit einer angemessenen Gage honoriert werden. Gagen für bereits etablierte Musiker*innen und Bands sind nur förderfähig, wenn in dem Projekt auch in einem großen Umfang Nachwuchskünstler*innen berücksichtig werden.
Der Kostenplan muss ausgeglichen sein. Eintritts- und Verkaufserlöse sollen realistisch und/oder auf Erfahrungswerten beruhend als Drittmittel angegeben werden. Drittmittel aus anderen Fördertöpfen oder Spenden müssen ebenfalls in dem Kostenplan angegeben werden, auch wenn diese erst beantragt sind und eine Bewilligung noch aussteht. Dabei ist zu beachten, dass Projekte, die bereits eine Förderung aus Landesmitteln erhalten oder beantragt haben, nicht zusätzlich durch create music NRW gefördert werden können. Dazu zählen beispielsweise die Förderungen der LAG Musik oder der LAG Soziokultur. Kommunale oder regionale Fördertöpfe sind dagegen erlaubt und wünschenswert.
Förderfähig sind Ausgaben, die für die Realisierung des Projekts notwendig sind. Dazu zählen Honorare für Musiker*innen, Bands und Dozent*innen, das Leihen von Bühnenequipment und Technik, Mieten für den Veranstaltungsort, Honorare für Techniker*innen, Fahrtkosten und Honorare für Helfer*innen. Diese können mit einem Stundensatz von 15 €/h vergütet werden. Fahrtkosten können nach dem Landesreisekostengesetz abgerechnet werden. Danach können für die ersten 50 km 0,30 €, anschließend 0,20 € pro Kilometer berechnet werden. Insgesamt ist auf einen wirtschaftlichen Umgang mit den Fördergeldern zu achten.
Nicht förderfähig sind Anschaffungskosten für Instrumente oder Equipment sowie Repräsentations- und Dokumentationskosten bspw. für Foto- oder Videodokumentationen.

5. Förderverfahren
Über eine Bewilligung entscheidet eine unabhängige Jury. Bereits begonnene Projekte sind von einer Förderung ausgeschlossen. Als begonnen zählt ein Projekt, wenn bereits Verträge (z.B. mit Musiker*innen oder dem Veranstaltungsort) geschlossen wurden, der Ticketverkauf gestartet wurde oder anderweitig Ausgaben für das Projekt angefallen sind oder vereinbart wurden. Im Falle einer Bewilligung darf erst nach Zusendung des Zuwendungsbescheids offiziell mit dem Projekt begonnen werden. Mit einer Förder-Zu- oder -Absage ist ca. vier Wochen nach Antragsfrist zu rechnen.
Nach Projektabschluss ist ein Verwendungsnachweis mit einer Aufstellung aller Einnahmen und Ausgaben, einem ausführlichen Sachbericht und einem Nachweis über die Verwendung der Logos einzureichen.