Hinweise zu Hilfsmaßnahmen bei Einnahmeausfällen durch die Corona-Krise

Weitere Maßnahmen

  • Die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL) zahlt als Notmaßnahme für ihre freiberuflichen berechtigten ausübenden Künstler 250,- Euro für die Ausfälle von Konzerten und Produktionen, damit diese zumindest einen finanziellen Spielraum für das Nötigste haben. Außerdem werden aktuell innerhalb der GVL-Gremien weitergehende Maßnahmen besprochen. Ziel ist es, den Berechtigten der GVL in den kommenden Monaten einen finanziellen Puffer zu verschaffen, damit der Alltag besser bewältigt werden kann.
    https://www.gvl.de
  • Die Clubvereinigung Livekomm hat einen Krisenstab zur Corona-Krise eingerichtet. In ihm engagieren sich derzeit Clubbetreiber*innen und Netzwerkakteure aus Hamburg, Berlin, Bremen, Bayern, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Sachsen, Baden-Württemberg und Niedersachsen freiwillig zusammen, um die deutsche Club- und Festivallandschaft zu stützen und zu retten. In seiner konstituierenden Sitzung hat der Krisenstab Handlungsempfehlungen für Clubs erarbeitet, die in der Krise am Rand der Insolvenz stehen.
     https://www.livemusikkommission.de/erste-handlungsempfehlungen-zur-abwehr-der-club-insolvenz/  .
  • Die Deutsche Orchesterstiftung bekennt sich zur Solidarität für die freiberuflichen Musiker in Deutschland und sammelt Spenden für einen Nothilfefonds, der sozial von der Corona-Krise betroffene Musikerinnen und Musikern unterstützt. Der Aufruf zu spenden und das Antragsformular für Betroffene stehen neben weiteren Informationen unter https://orchesterstiftung.de/nothilfefonds/ bereit.
    Spendenkonto: Deutsche Orchester-Stiftung, Kennwort: Nothilfefonds, IBAN: DE35 1004 0000 0114 1514 05, BIC:   COBADEFFXXX
  • Auch Aufsichtsrat und Vorstand der GEMA haben sich mit der kritischen Lage befasst und planen ein Nothilfe-Programm in Höhe von 40 Mio. Euro für die Mitglieder der GEMA: Komponisten, Textdichter und Musikverleger, die wegen der Corona-Krise in eine existenzbedrohende wirtschaftliche Notlage geraten, können finanzielle Unterstützung bei der GEMA beantragen. Weitere Informationen zum Antragsverfahren folgen Ende März / Anfang April.
    https://www.gema.de/aktuelles/news/corona-pandemie-hilfe-fuer-mitglieder-und-kunden-der-gema/
  • ARD und Deutschlandradio haben sich unter Federführung des Südwestrundfunks (SWR) angesichts der Einnahmeausfälle wegen abgesagter Konzerte der Rundfunkorchester mit dem Deutschen Musikverleger-Verband (DMV) über Soforthilfen für Musikverlage und Urheber*innen verständigt.
    http://www.ard.de/home/die-ard/presse-kontakt/pressearchiv/ARD_bietet_Musikverlagen_Soforthilfen_an/6019508/index.html
  • Die Initiative Musik unterstützt Nachwuchspopmusiker/innen, denen bis zu fünf Veranstaltungen ausgefallen sind, mit einem Zuschuss in Höhe von 1.000 Euro:
    https://www.initiative-musik.de/foerderprogramme/hilfsprogramm/programmbeschreibung/
  • Kölner Kulturschaffende bieten Streams (Bands, DJ-Sets, Literatur und Shows) an und verbinden dies mit einem Spendenaufruf. 33% der Einnahmen jedes Streams gehen in einen Solidaritätspakt für die Kölner Clubkultur, die damit Spielstätten und Veranstaltern helfen kann, Arbeitsplätze zu erhalten, Finanzierungslücken zu überbrücken und auch nach der Krise wieder ein kulturelles Angebote zu schaffen. 33% erhält der auftretende Künstler, 33% stehen für die Produktionskosten vor Ort zur Verfügung.
    https://dringeblieben.de/ccs
  • „Be my Quarantine“ ist der Slogan einer Aktion, die Merchandising (T-Shirts, Taschen, Aufkleber/Karten) zugunsten von Klubs und Veranstaltern in der Region anbietet und ein Zeichen der Solidarität setzen möchte. Beim Bestellvorgang können die Kunden definieren, welchem Lieblingsladen/Lieblingskünstler das Geld zugutekommt.
    https://bemyquarantine.tourhafen.de/