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Schulen musizieren NRW in Lüdenscheid

Der Wettbewerb „Schulen musizieren NRW“ ist eine musikpädagogische Veranstaltung in Nordrhein-Westfalen, die vom Bundesverband Musikunterricht in Kooperation mit dem Landesmusikrat NRW organisiert wird und im zweijährigen Rhythmus stattfindet. Ziel dieser Begegnung ist es, Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Schulformen durch gemeinsames Musizieren zusammenzubringen und die musikalische Bildung nachhaltig zu fördern. Im Jahr 2026 wurde die Landesbegegnung am 25. März in der Stadt Lüdenscheid ausgetragen, die für einen Tag zum Zentrum schulischer Musik wurde. Die Veranstaltung war dezentral organisiert und umfasste mehrere Begegnungskonzerte an verschiedenen Schulen sowie zusätzliche Auftritte in der Musikschule der Stadt. Den feierlichen Abschluss bildete eine große gemeinsame Veranstaltung in der Historischen Schützenhalle.

Ein vielfältiges Bild zeigte sich in der Zusammensetzung der teilnehmenden Gruppen. Es wirkten Klassen aus unterschiedlichen Jahrgangsstufen mit, angefangen bei Grundschulklassen bis hin zu Kursen und Musikensembles der Sekundarstufen I und II. Die musikalischen Beiträge wurden sowohl von ganzen Klassenverbänden als auch von kleineren Ensembles gestaltet. Dazu gehörten unter anderem Schulchöre, Orchester, Big Bands, Bläserklassen sowie kleinere Instrumentalgruppen und Vokalensembles. Auch inklusiv arbeitende Gruppen und Förderschulen waren vertreten, was die Offenheit und Breite des Projekts unterstreicht. Die große Bandbreite an Besetzungen und musikalischen Stilrichtungen spiegelte die unterschiedlichen musikalischen Profile der Schulen wider und trug maßgeblich zur lebendigen und abwechslungsreichen Gestaltung der Begegnung bei.

Insgesamt nahmen rund 600 Schülerinnen und Schüler aus ganz Nordrhein-Westfalen teil, die in unterschiedlichen Ensembles ihre musikalischen Beiträge präsentierten. Anders als bei klassischen Wettbewerben stand nicht der Leistungsvergleich im Mittelpunkt, sondern die Begegnung und der Austausch zwischen den Teilnehmenden. Die Konzerte fanden überwiegend am Vormittag statt und wurden von anderen Schülerinnen und Schülern besucht, wodurch eine lebendige und unterstützende Atmosphäre entstand.

Auch für die beteiligten Lehrkräfte bot die Veranstaltung wertvolle Impulse für die eigene musikpädagogische Arbeit. Durch diese besondere Ausrichtung entsteht ein offenes Umfeld, in dem sich junge Menschen musikalisch entfalten können, ohne unter Leistungsdruck zu stehen. Die Veranstaltung verfolgt dabei mehrere zentrale Ziele. Sie soll die Freude an Musik fördern, das Schulleben durch kulturelle Aktivitäten bereichern und die Zusammenarbeit zwischen Schulen stärken. Darüber hinaus spielt auch der Aspekt der Inklusion eine wichtige Rolle, da gemeinsames Musizieren unabhängig von individuellen Voraussetzungen ermöglicht wird. Gleichzeitig wird ein aktiver Umgang mit Musik gefördert, der über das reine Konsumieren hinausgeht.

Die gemeinsame Abschlussveranstaltung fand am 25. März 2026 am Nachmittag in der Historischen Schützenhalle in Lüdenscheid statt. Dort kamen alle teilnehmenden Ensembles zusammen, und die Veranstaltung endete mit einer zentralen Feier inklusive Urkundenverleihung. Für die Bundesbegegnung 2027 in Trier wurde nicht nur ein einzelnes Ensemble festgelegt, sondern mehrere Gruppen aus NRW nominiert. Dazu gehören:

  • die Band „Mekardiá“ des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Lüdenscheid, 
  • die Percussion AG des Gymnasiums Verl, 
  • die Jazz Combo des Stadtgymnasiums Köln-Porz, 
  • sowie die Band „Höhenflug“ der Förderschule an der Höh Lüdenscheid.

Insgesamt zeigte die Veranstaltung mitreißend die Vielfalt und Qualität schulischer Musikarbeit. Sie wurde vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW gefördert.

rvz