Schlagwort Diversität – was bedeutet es für die Arbeit der Landesmusikakademie NRW? Impulsvortrag und Podiumsgespräch in Heek am 25.11.

Diversität ist ein schillernder Begriff, der zunehmend an Bedeutung gewinnt. Was ist darunter konkret zu verstehen, wie sieht Diversität in der Umsetzung aus und welche Schlussfolgerungen können für die Arbeit der Landesmusikakademie NRW daraus gezogen werden? Ein Impulsvortrag und ein Podiumsgespräch befassen sich mit diesem Thema am Donnerstag, 25. November, um 16 Uhr im Konzertsaal der Landesmusikakademie NRW (Steinweg 2, 48619 Heek-Nienborg). Der Eintritt ist frei.

Inga Sponheuer, „360-Grad“-Agentin der Musikschule Bochum, betrachtet in ihrem Impulsvortrag das Thema Diversität und seine Bedeutung für den Kulturbereich. Im anschließenden Podiumsgespräch mit Hayat Chaoui (Chorverband NRW / Bergische Musikschule Wuppertal) und den beiden Managern des Akademie-Projekts IN.DI.E Musik, Ayham Nabuti und Matthias Witt, sowie dem Publikum geht es um die weitere Verortung von Diversität und ihrer Bedeutung für die Landesmusikakademie NRW. Die Moderation übernimmt Akademiedirektorin Antje Valentin.

Die öffentliche Veranstaltung findet anlässlich der Mitgliederversammlung des Trägervereins der Landesmusikakademie NRW statt und wird eingerahmt von Musikbeiträgen der Band „Sazofuzz“ mit Absolventinnen und Absolventen des „Zertifikatslehrgangs für Musiker*innen verschiedener Kulturen“, den die Landesmusikakademie bereits drei Mal durchgeführt hat. Das Ensemble Sazofuzz“ verspricht ein elektrisierendes musikalisches Erlebnis. Hier trifft die orientalische Saz auf verzerrte Gitarre, Drums und Bass. Bei ihrer Melange aus Funk, Rock und Folklore kommt sicherlich keine Langeweile auf!

Hayat Chaoui absolvierte ein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln am Standort Wuppertal. Seitdem singt sie solistisch im Oratorienfach und arbeitet mit verschiedenen Ensembles. Sie ist Fachbetreuerin Gesang an der kommunalen Musikschule in Wuppertal und arbeitet unter anderem in Kindertagesstätten und Grundschulen. Ein Schwerpunktthema stellt dabei die Trans- und Interkulturalität in der Musikpädagogik dar. Sie entwickelte das Singprojekt KIWI – Kinder- und Wiegenlieder aus aller Welt im Bereich der frühen Förderung, das sie für Eltern mit Migrationshintergrund und ihre Kleinkinder durchführt.

Inga Sponheuer studierte Sozialpädagogik (B.A.) und Kulturmanagement (M.A.). Sie arbeitete als freie Dramaturgin, Projekt- und Produktionsleitung in der institutionellen sowie in der freien Kulturszene NRWs. 14 Jahre lang engagierte sie sich für die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum und erhielt 2015 für ihre dortige Arbeit die Integrationsmedaille des Bundes. Heute ist Inga Sponheuer als Agentin für Diversitätsentwicklung im Rahmen des Programms „360 Grad“ der Kulturstiftung des Bundes und an der Musikschule Bochum tätig.

Weitere Informationen zur Veranstaltung unter www.landesmusikakademie-nrw.de/konzertkalender/

IN.DI.E Musik steht für Interkultur, Diversität und Empowerment. Angeboten werden musikpädagogische Multiplikatorenschulungen sowie Beratungen und Netzwerkarbeit für Musiker*innen mit diversen Hintergründen sowie Menschen aus diesem Arbeitsumfeld. Es wird gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW und getragen durch die Landesmusikakademie NRW.

(Pressemitteilung vom 11.11.2021)

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