"Notruf Musikwirtschaft" des Deutschen Musikrats und von Verbänden der Musikwirtschaft

 

In einem offenen Brief appellieren DMR-Präsident Prof. Martin Maria Krüger sowie die maßgeblichen Verbände und Verwertungsgesellschaften der deutschen Musikwirtschaft an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Bundesfinanzminister Olaf Scholz, Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters, das Überleben der Musikwirtschaft zu sichern. Neben einer für die Branche geeigneten Soforthilfe bedarf es eines Konjunkturprogrammes.

In dem Brief heißt es: „Musikschaffende und ihre Partner wie Musikveranstalter, Agenturen, Labels, Musikverlage, Musikinstrumentenhersteller und Handel werden diese Corona-Zeit nur überleben, wenn die Bundesregierung handelt. Gerade für den Musikbereich mit seiner strukturellen Heterogenität passt kein Einheitskonzept zur Linderung der desaströsen Folgen der Corona-Krise. In dieser Situation, für die es keine Blaupause gibt, wird die Vielfalt als Stärke des Musiklebens zu ihrer Achillesferse. Und wir sorgen uns um den Erhalt der Kulturellen Vielfalt, die das Kulturland Deutschland wesentlich kennzeichnet. Mit jeder Spielstätte oder Veranstalterin, jedem Künstlervermittler oder Musiklabel, Musikinstrumentenherstellerin oder Musikverlag, der die Krise nicht überlebt, stirbt auch ein Stück Musikkultur und Vielfalt in Deutschland.“ 

Der Brief steht hier zum Download bereit. Prof. Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates und Pamela Schobeß, 1. Vorsitzende der Clubcommission Berlin e.V.) sprechen bei der heutigen Sitzung des Ausschusses für Kultur und Medien des Deutschen Bundestags zum Thema „Perspektiven für Veranstalter im Bereich Kultur in und nach der Corona-Krise“ als Sachverständige.

 
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