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Musikwelten NRW Podcast: Die Bağlama und ihr Weg in die Mitte der Gesellschaft

Noch vor zwanzig Jahren war die Bağlama im öffentlichen Musikleben Nordrhein-Westfalens praktisch unsichtbar. Das birnenförmige Zupfinstrument mit seinen sieben Saiten, beheimatet in der Tradition der anatolischen Langhalslauten, erklang in privaten Musikschulen, in Kulturvereinen, in soziokulturellen Zentren – aber nicht dort, wo das offizielle Bildungssystem seinen Takt vorgab. Heute ist die Bağlama Studienfach an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln, fester Bestandteil des Lehrplans des Verbands deutscher Musikschulen und ein Instrument, das Grundschulkinder in ganz NRW erlernen können. Die Geschichte dieses Aufstiegs ist zugleich die Geschichte einer Gesellschaft, die langsam lernt, ihre eigene Vielfalt ernst zu nehmen.

Im Podcast „Musikwelten NRW“ des Landesmusikrats NRW mit Tuba Tunçak zeichnen zwei Protagonisten diesen Weg nach: Tuğrul Türken, Bağlama-Künstler und Dozent, der seit über 25 Jahren an Musikschulen und an der Landesmusikakademie NRW unterrichtet, und Ufuk Çakır, Jurist, Bağlama-Spieler und Generalsekretär der Alevitischen Gemeinde Deutschland.

Die Bağlama und ihr Weg in die Mitte der Gesellschaft – Musikwelten NRW