Musikmaschinen und Klangapparaturen von Christof Schläger ab 30. Mai in Münster

Eine Welt aus faszinierenden Klängen erschafft der Klangkünstler Christof Schläger ab dem 30. Mai mit seinen Musikmaschinen und Klangapparaturen in der Ausstellungshalle am Hawerkamp Münster. Die Ausstellung ist bis zum 20. Juni vorbehaltlich der dann geltenden Bedingungen der Coronaschutzverordnung des Landes NRW freitags von 16 bis 20 Uhr, samstags von 15 bis 20 Uhr und sonntags von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Informationen über aktuelle Zugangsbedingungen gibt es unter https://am-hawerkamp.de.

Ein Klangparcours aus Knackdosen, Schwirrern, Brausern, Klöppern und weiteren ungewöhnlichen Klangobjekten durchzieht die Ausstellungshalle am Hawerkamp. Christof Schläger findet die Inspiration für seine Klangmaschinen in Klängen und Geräuschen der Alltagswelt. „Um mein Auto zu reinigen, hatte ich den Staubsauger-Schlauch mit einem Kabelleerrohr verlängert. Ein unglaublich durchdringender Ton entstand“ – so beschreibt er die Idee zu seiner Arbeit Schwirrer. Aber auch Plastikfolie, die sich in einer Bohrmaschine verheddert und ein ausgebauter Kühlergrill sind in anderem Gewand akustisch zu erleben. Der Besucher ahnt in Schlägers Musikmaschinen das Vertraute und sucht danach. Alles scheint bekannt, und doch bleibt es seltsam fremd. Entlang des Parcours entsteht eine akustische Vielfalt aus metallischen Klängen, sirrenden, pfeifenden und schwirrenden Geräuschen, Klicksounds, Rasseln und Klingeln. Die Klänge verändern den Raum, die Ausstellungshalle am Hawerkamp wird zu einem Erlebnis. Der Eintritt ist frei!

Der mehrfach preisgekrönte Künstler Christof Schläger, geboren 1958 in Beuthen, studierte zunächst Verfahrenstechnik und Bauingenieurswesen. Die ersten Klangperformances entstanden Anfang der 1980er Jahre, die erste Klangmaschine wurde 1984 in der Galerie Peinture Fresh, Paris, ausgestellt. Es folgten zahlreiche multimediale Aktionen, Konzerte und Festivals im In- und Ausland. Christof Schläger ist Initiator des Kunstwaldes auf dem früheren Zechengelände Teutoburgia in Herne. Dort und in Amstelveen (NL) lebt und arbeitet der freischaffende Künstler.

Fotos: Christof Schläger (Bild Gregor Schläger) und die Klangmaschine Brauser

SOUNDSEEING lädt noch bis Ende September Klangbegeisterte zu vielen spannenden Konzerten, Workshops und Ausstellungen ein.
Kurator des Festivals ist Prof. Stephan Froleyks (Musikhochschule Münster), Trägerin die Landesmusikakademie NRW, Partner sind das DA Kunsthaus Kloster Gravenhorst, cuba-cultur (Münster), Stadt Bocholt und LWL-Industriemuseum TextilWerk, Kunstverein Münsterland (Coesfeld), rock’n’popmuseum (Gronau), Kloster Bentlage (Rheine) Burg Vischering (Lüdinghausen), Kuturgut Haus Nottbeck (Oelde) Musikschule Ibbenbüren und Heimathaus Altenberge.
Das münsterlandweite Klangkunstfestival SOUNDSEEING wird ermöglicht durch die Förderung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft, der Kunststiftung NRW, der LWL-Kulturstiftung und der Gelsenwasser-Stiftung. Kultur und Medienpartner sind Kultur West und WDR3.

Mehr sehen und hören? https://www.soundseeing.net
Social media:
https://www.instagram.com/klangkunstfestival_soundseeing/
https://www.facebook.com/LandesmusikakademieNRW

Zurück