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„Musicians Without Borders“: Vortrag und Podiumsdiskussion in der Landesmusikakademie NRW am 24.11.2016

Chancen und Risiken musikalischer Arbeit in Krisengebieten und mit Geflüchteten stehen im Mittelpunkt einesVortrags in der Landesmusikakademie NRW in Heek-Nienborg am Donnerstag, 24. November. Die Initiatorin und Direktorin des Projekts „Musicians Without Borders“, Laura Hassler, gibt um 16:00 Uhr im Konzertsaal Einblick in die erfolgreiche Arbeit des Projekts, das weltweit bereits seit 16 Jahren tätig ist. Der Vortrag findet auf Englisch (mit deutschen Zusammenfassungen) statt.

Anschließend gibt ein Podiumsgespräch Gelegenheit, Laura Hassler und die anderen Podiumsgäste im Austausch kennenzulernen und auch aus dem Publikum heraus ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung endet etwa um 17:30 Uhr. Sie findet als öffentlicher Teil der diesjährigen Mitgliederversammlung des Trägervereins der Landesmusikakademie NRW statt, der Eintritt ist frei. Moderator des Podiumsgesprächs ist Tom Daun. Neben Laura Hassler, Direktorin von „Musicians Without Borders“ (Amsterdam) wirken als Podiumsgäste mit: Marion Haak-Schulenburg, Dozentin Community Music (Berlin), die unter anderem in Palästina gelebt und dort musikalisch gearbeitet hat, Thomas Horrion von der Mandolinenkonzertgesellschaft (makoge) Wuppertal als Sparda-Preisträger für das Flüchtlingsprojekt der makoge und Reinhard Knoll, Vorsitzender der Landesmusikakademie und Präsident des Landesmusikrats NRW.

Vorab kann im Workshop „Ich spreche … Musik!“ von 11:30 bis 15:00 Uhr die praktische Seite der Arbeit von „Musicians Without Borders“ erfahren werden, die Teilnahme ist kostenfrei. Laura Hassler und Marion Haak-Schulenburg geben dort eine Einführung in Möglichkeiten, mit geflüchteten Menschen musikalische Gruppenarbeit in den Bereichen Stimme, Bewegung und Rhythmus durchzuführen. Hierbei werden folgende Aspekte und Intentionen bei der musikalischen Gruppenarbeit mit Geflüchteten beachtet: voraussetzungsloses gemeinsames Musizieren, bewertungsfreier Raum, Förderung von Vertrauen und Empathie, physisches und psychisches Wohlbefinden aller Teilnehmenden, Fokussierung auf gemeinsame musikalische Aktivität statt auf den Flucht-Hintergrund sowie Momente von Freude, Kreativität und Selbstausdruck. Diese Grundlagen werden mit praktischen Übungen, Erprobungen von Methoden sowie Reflexionen zu den Aktivitäten und den dahinterstehenden Aspekten gemeinsam erarbeitet. Ein wichtiger Bestandteil ist der Austausch von Erfahrungen in diesem Feld.

Anmeldung zum Workshop unter <link http: www.landesmusikakademie-nrw.de>www.landesmusikakademie-nrw.de.

Fotos: Laura Hassler (privat)