Mit viel Enthusiasmus verfolgte das Publikum im Konzerthaus Dortmund Ergebnisse des ersten Wettbewerbstages auf der großen Bühne. Zu Beginn des Konzerts sang der ukrainische Chor “Namysto” unter Leitung von Yevheniia Burlaka das ukrainische Volkslied “Oh, ich bin schön” und gab dem Konzert vom Start weg einen grenzüberschreitenden Drive. Der Mädchenchor am Essener Dom blieb unter Leitung von Steffen Schreyer setzte mit einem Volkslied in einem modernen Arrangement oder eher noch in einer reflektierenden Neukomposition nach, “Zum Kuckuck mit dem Esel” von Peter Wittrich. Der Mädchenchor am Kölner Dom, ebenso wie die Essener Kolleginnen, treue Stammteilnehmende im Wettbewerb, bot “Sok Herren” von Knut Nystedt. Und die FALS-Voices mit Jörg Ojas Harriers leiteten mit Dotnas “Home” in einem eigenen Arrangement in die Ergebnisbekanntgabe über.
Moderatorin Anja Backhaus führte kurze Bühnengespräche mit Sängerinnen und Sängern und viele drückten aus, wie wichtig ihnen die Kontinuität der Probenarbeit und die Gemeinschaft im Chor ist. Entsprechend perfekt aufeinander abgestimmt wirkten die Interpretationen der Chöre. Der Ausschussvorsitzende des Wettbewerbs Christian Komorowski las die Ergebnisse vor und überreichte Vertretenden der Chöre ihre Urkunden. Neben den Chorleiterinnenn und -leitern waren es stets das jeweils jüngste und das jeweils älteste Chormitglied. Die Generationenspannen, die sich zeigten, waren zuweilen beeindruckend. Für den berührenden Abschluss des Konzerts sorgte “modus novus” mit Kerry Jago und dem “Song from a Lonesome Soul” von Stephan Görg.
Unten stehen die Ergebnisse des ersten Wettbewerbstages zum Download bereit.