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Katharsis – Ein Abend um das Verstehen und Empfinden von Musik

„Das Hören von Musik ist ein Genuss!“ – aber warum eigentlich? Der Musikwissenschaftler und Germanist Dr. Johannes Odendahl hat dafür eine Erklärung: Musik besitzt die Fähigkeit zu trösten, und zwar insbesondere, wenn sie selbst traurig oder konfliktgeladen ist. Dieser Effekt wird seit der Zeit der alten Griechen „Katharsis“ genannt: Die tröstliche Wirkung geht mit der Zustimmung zu dem, was wir hören, einher. Dies hat, so Odendahl, „etwas von süßer Resignation; hier gibt man dem Schmerz nach, gibt sich ihm, lustvoll, ganz hin, weil er eben sein muss und die Welt nicht anders sein kann als lust- und leidvoll.“

Mit dieser und anderen Thesen setzt sich das Programm auseinander. Johannes Odendahl liest seine Texte und die anderer Autoren; die Musik der ersten Konzerthälfte stammt von Johannes Marks, dessen Streichquartett und Klarinettenquintett zu hören sein werden. Das letztere, eigens für den Abend geschaffen, ist ein komponierter Beitrag zu der Frage, inwieweit eine Katharsis auch mit den Mitteln der gegenwärtigen Musiksprache zu erzielen ist. "Dazu", so Marks, "muss die Musik neu und schön zugleich klingen."

Und welches ist das „kathartischste“ Werk der traditionellen Kunstmusik? Eine Frage, die mit den Titeln von hundert Meisterwerken beantwortet werden könnte! Doch kaum eines wäre eine passendere Antwort als das wunderschön-melancholische Klarinettenquintett in h-moll von Johannes Brahms. Und so soll dieses Meisterwerk der musikalischen Romantik den zweiten Teil des Konzertes bestimmen.

Programm:
Johannes Marks: Streichquartett (2001)
Johannes Marks: Quintett für Klarinette, zwei Violinen, Viola und Violoncello (Uraufführung)
Johannes Brahms: Quintett für Klarinette, zwei Violinen, Viola und Violoncello h-moll op. 115

Es musizieren:
Sara Tavassoli, Klarinette
Jelena Eskin, Violine
Werner von Schnitzler, Violine
Magdalena Härtl, Viola
Cosima Streich, Cello

Text und Lesung: Dr. Johannes Odendahl

Termine:
Samstag, 23.11.13, Mediathek im Dortmunder U-Turm, Leonie-Reygers-Terrasse
Uhrzeit: 19 Uhr
Eintritt: EUR 15,--/erm. EUR 10,--
Begrenzte Zahl an Plätzen!
Ticketreservierung:
<link>info@orchester-sinfonia.de  und unter
02373 1 75 08 55 (Verein für Neue Musik - Anrufbeantworter)

Sonntag, 30.11.13, Klangbrücke Aachen, Kurhausstraße 1

Uhrzeit: 20 Uhr
Eintritt: EUR 15,--/erm. EUR 10,--
Ticketreservierung: 0241 50 13 68 und online über <link http: www.gzmklangbruecke.de>www.gzmklangbruecke.de 

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Mitglieder des Arbeitskreises Neue Musik im Landesmusikrat NRW, der Gesellschaft für Zeitgenössische Musik Aachen e.V. mit dem Verein für Neue Musik Dortmund.

Gefördert aus Mitteln des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport über den Landesmusikrat NRW und des Kulturbüros der Stadt Dortmund.