Ein Dach für die Popmusik: Die Konferenz „what if…?“ entwirft ein popBoard NRW

Im Kölner Club „Wohngemeinschaft“ und auf der Streaming-Plattform Cologne Culture Stream trafen sich am 11. Februar Vertreter*innen von Initiativen, Verbänden und Unternehmen der Popmusik von NRW. Unter dem Titel "what if...? NRW Music Conference" diskutierten sie Grundzüge und Ziele eines neuen Zusammenschlusses, des popBoards NRW. Auch Landtags-Kulturpolitiker*innen wie Lorenz Deutsch (FDP) und Vertreter*innen des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft NRW wie Abteilungsleiterin Dr. Hildegard Kaluza waren dabei und signalisierten ihre Unterstützung. Hildegard Kaluza führte aus: „Auf jeden Fall werden wir diesen Impuls, den ich richtig und wichtig finde, aufgreifen und das popBoard unterstützen. Wir haben eine sehr vielfältige Kulturlandschaft. Es wird einfacher, im Dialog zu bleiben, wenn wir einen Ansprechpartner haben.“

Nach einer Begrüßung von Norbert Oberhaus (c/o pop GmbH) und Robert von Zahn (Landesmusikrat NRW) skizzierte Dieter Gorny (Initiative Musik) die Notwendigkeit eines Zusammengehens von Musikwirtschaft und Kunst- und Kulturleben in Sachen Pop. Mission-Statements von unterschiedlichen Vertreter*innen der Branche und der Musikinitiativen schlossen sich an.

In Breakout-Sessions formulierten Konferenzteilnehmer*innen via Zoom Ansprüche und Zielvorgaben. Vor allem gilt es, viele auf dem Weg zum popBoard mitzunehmen und an den Entscheidungen zu beteiligen. Auch Häuser der Soziokultur und Jugendfördereinrichtungen in der LAG Musik NRW zeigten ihr Interesse.

Redundanzen sollen durch das popBoard nicht entstehen. Es soll nichts von dem unternehmen, das schon seine Gesellschafter und Bundesgenoss*innen verrichten. Es soll auch keine Fördermittel zu Lasten anderer auf sich konzentrieren.

Der ausführliche Bericht über die Veranstaltung von Guido Halfmann ist zum Download beigefügt.

Fotos: Thomas Ahrendt, Köln

 

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