Deutsches Musikinformationszentrum veröffentlicht Fokus „Musik in der Corona-Krise“

In den letzten Wochen und Monaten ist das kulturelle Leben durch die Corona-Pandemie vielerorts zum Erliegen gekommen: Festivals wurden abgesagt, Konzerte konnten nicht stattfinden und wurden verschoben, Abstandsregeln und Hygienevorschriften sind an der Tagesordnung, Musikschaffende kämpfen mit Existenznöten und drohender Insolvenz. In seinem neuen Fokus „Musik in der Corona-Krise“ beleuchtet das Deutsche Musikinformationszentrum (MIZ) die Dimensionen der Krise und die Perspektiven für den Musikbereich. Dafür hat das MIZ Dokumente und Meldungen gebündelt sowie fünf Interviews zum Musikbetrieb in der Pandemie geführt. In einem dieser Interviews äußert sich Prof. Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates, unter anderem zum Erhalt der kulturellen Vielfalt in der derzeitigen Situation, zur Lage der Soloselbstständigen und zu den Forderungen des Deutschen Musikrates an die Politik. In weiteren Gesprächen kommen Marc Grandmontagne, Geschäftsführender Direktor des Deutschen Bühnenvereins, Lena Krause, Geschäftsführerin von Freie Ensembles und Orchester in Deutschland, Prof. Jens Michow, Geschäftsführer des Bundesverbands der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft sowie Tobias Wolff, Intendant der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen, zu Wort. Der Fokus „Musik in der Corona-Krise“ steht auf www.miz.org.

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