Der erste Tag

Landeswettbewerb Jugend musiziert in Düsseldorf

Sonnenstrahlen stahlen sich durch schmale Fenster in den schönen Veranstaltungssaal des Heinrich-Heine-Instituts, als am Freitag Morgen die ersten Oboen-Wertungsspiele des Landeswettbewerbs Jugend musiziert NRW in Düsseldorf begannen. An die 1.400 Teilnehmer kommen vom 20. bis zum 24. März in die Stätten des Wettbewerbs, mit denen Düsseldorf einiges zu bieten hat. Musikhochschule, Musikschule, Tonhalle, Jazzschmiede, Lambertuskirche, Görres- und Luisen-Gymnasium stellen ihre schönsten Räume bereit, hinzukommen die Musikschule Ratingen für die ungewöhnlich vielen Zupfinstrumentalisten und der Sensor-Club in Köln für die DJs.

Etwas misstrauisch beäugt Judith Holland-Moritz aus Remscheid die vielen Bücherregale im Saal des Heine-Instituts um sie herum, während sie ihr Oboenröhrchen vorbereitet. Ob der Saal zu trocken ist" Juliane Klisch und Uta Klisch aus Solingen testen die Akustik. Ist der Flügel nicht zu hoch gestimmt, fragt sich Judith" Nein, akkurat abgestimmt perlen die Klavier- und Oboenklänge auf die Heine-Büste hernieder.

Die Jury betritt ruhig den Saal - über hundert Juroren sind insgesamt im Landeswettbewerb eingesetzt. Fast alle haben lange Wettbewerbserfahrung. Das sorgt für eine Gelassenheit, die wichtig für den Esprit des Wettbewerbs ist. Die Wertung kann beginnen, die Spielerinnen sind bereit.

Der Landeswettbewerb Jugend musiziert NRW wird gefördert vom Ministerpräsidenten des Landes NRW, von den nordrhein-westfälischen Sparkassen, von der Stadt Düsseldorf, von den beteiligten Häusern und von der Ford AG Köln; die DJ-Wertung überdies von den Firmen Magma, musicHead, Vestax, Stanton, Vinylrecorder und Ableton.

rvz

Fotos: LMR NRW

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Juliane und Uta Klisch im Heine-Institut

Judith Holland-Moritz in Heine-Institut

Anreise der Juroren