Bundespreisträgerinnen von „Jugend musiziert“ mit gefeiertem Auftritt in Düsseldorf

In Anwesenheit vieler prominenter Politiker:innen aus Land und Bund feierte die Landeszentrale für politische Bildung NRW am 4. Oktober ihr 75-jähriges Bestehen im Robert-Schumann-Saal in Düsseldorf. Gegründet schon 1946, noch unter britischer Führung, hat diese Institution in den vielen Jahrzehnten ihres Bestehens viel geleistet. Vier ehemalige Leiter:innen sowie der aktuelle Amtsinhaber Dr. Guido Hitze gaben einen unterhaltsam aufgemachten Abriss des Geleisteten. In Vertretung von Ministerpräsident Armin Laschet hielt die Ministerin für Kultur und Wissenschaft, Isabelle Pfeiffer-Poensgen, die Festrede.

Ein musikalisch- literarisches Programm durfte aber nicht fehlen, so bot sich für Milea Henning aus Lüdinghausen und Luise Oltmanns aus Viersen die Gelegenheit für einen glanzvollen Auftritt. Die beiden 16- und 18-jährigen Schlagzeugerinnen haben im letzten Monat in Bremen einen ersten Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ gewonnen, sind Mitglieder von „SPLASH“ – Perkussion NRW“ und präsentierten sich in Höchstform.

Zuerst boten sie „Duet for Body Percussion“ von Timothy Peterson, quasi die Minimalversion aller möglicher Perkussionsmusik. Vorzüglich in Szene gesetzt vom Bühnenteam des Hauses fesselten die jungen Musikerinnen das Publikum mit einer spannenden Performance, ganz ohne Instrumente, aber mit viel Groove. Später am Abend folgte „Kaleiduoscope“ von Eric Sammut auf zwei großen Marimbaphonen, auf denen Luise Oltmanns und Milea Henning dem Publikum Jazziges und vor allem Mallets wirbelnde Virtuosität darboten. Jubelnder Applaus war der Lohn.

Und was wurde literarisch geboten? Den offiziellen Teil beschloss Sebastian23 mit einem wunderbaren Poetry Slam, der einerseits 75 Jahre Landeszentrale für Politische Bildung, andererseits aber auch aktuelle gesellschaftliche Themen genretypisch „aufspießte“. Auch hierfür gab es großen Applaus.

(Michael Bender)

 

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