ARD-Zukunftsdialog: Beteiligung über Online-Plattform bis 27. Juni

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk steht vor einem Wandel. Wie kommt das System in die digitale Zukunft? Wird es für ARD und ZDF weiterhin einen starken gesellschaftlichen Rückhalt geben? Welche Veränderungen sind nötig, um vor allem die jungen Zielgruppen besser zu erreichen?

Das sind Fragen, mit denen sich nicht nur die Rundfunkräte der ARD-Anstalten beschäftigen (die Landesmusikräte gehören in den meisten zu den dort vertretenen gesellschaftlichen Gruppen), sondern nun auch die breite Öffentlichkeit.

Im Rahmen des „ARD-Zukunftsdialogs“ ist ab dem 31. Mai eine Online-Plattform freigeschaltet, in der sieben Themenräume aufgemacht worden sind: Generation Zukunft / Menschen und Meinungen / Wissen und Hintergründe / Region und Lebensgefühl / Mediathek und Audiothek / Programmideen / Das beschäftigt mich außerdem.

Alle Bürgerinnen und Bürger des Landes sind aufgerufen, eigene Ideen und Vorstellungen zur weiteren Entwicklung der ARD einzubringen. Dies ist bis zum 27. Juni möglich. Für den 9., 16., und 23. Juni sind außerdem Live-Diskussionen mit Vertreter*innen der ARD geplant. Bei der Abschlussveranstaltung des ARD-Zukunftsdialogs am 13. November sollen die Auswertung und das Feedback der ARD-Anstalten vorgestellt werden. Gegen Jahresende wird der Abschlussbericht erwartet.

Also: Was bedeutet der öffentlich-rechtliche Rundfunk (und in Nordrhein-Westfalen vor allem der WDR) den Kulturschaffenden und den am Musik- und Kulturleben Interessierten? Wie sollte er sich weiterentwickeln? Vorschläge und Ideen sind gefragt (eine Registrierung ist notwendig):
https://www.ard-zukunftsdialog.de

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