5000 Miles – Aus Fremden werden Freunde: Der Film über eine besondere Band aus Langenfeld

Die gestern erschienene Dokumentation über die Band 5000 Miles aus Langenfeld stellt die Bandmitglieder und ihre Geschichten vor – zwischen Flucht und deutschem Alltag. Der Film begleitet die Band einen Tag lang und gibt Einblicke in interessante Lebensläufe der Mitglieder. Anhand von Archivmaterial wird dokumentiert, wie aus einer Initiative zur Flüchtlingshilfe eine multikulturelle Band entstanden ist.

Wir erfahren, wie aus einem gemeinsamen Musikprojekt dauerhafte Freundschaften entstanden sind und wie Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen einen gemeinsamen Weg gehen. Der Film zeigt auch, wie ein gelungenes Miteinander verschiedener Kulturen aussehen kann und möchte den Blick auf Geflüchtete vom Stigma des Problembehafteten befreien.

Zu sehen sind herzliche und nahbare Persönlichkeiten, die mit viel Humor die Chancen und Möglichkeiten einer inklusiven Gesellschaft ausloten, zugleich aber auch erschwerende Faktoren der Integration in Deutschland reflektieren.

Der Film ist das Debut des irakischen Filmemachers Ismail Khudida, der seit 2015 in Deutschland lebt. Er befindet sich in einer Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton und betätigt sich als freischaffender Filmemacher, Musiker und Musikproduzent. Er ist der Sazspieler der Band.

(Sandra Hoch)

Der Link zum Film:
https://youtu.be/iAFxKu73w38

Weitere Informationen zur Band:
http://www.5000miles.de/

Das Bandprojekt wird gefördert aus Mitteln des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft über den Landesmusikrat NRW.

Foto: 5000 Miles

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