Creole - Globale Musik aus NRW

creole – der einzigartige Wettbewerb für Globale Musik – lädt Bands und Ensembles ein, die Musikkulturen zusammenbringen und für die kulturelle Vielfalt von heute stehen. Der Landeswettbewerb in NRW sucht Bands und Ensembles, die diese Vielfalt mit ihrem besonderen Profil bereichern. 

Zehn Finalistenbands begeisterten am 13. und 14. September 2019 das Publikum im voll besetzten domicil Dortmund, das an den beiden Abenden – ganz im Sinne des Wettbewerbs – die stilistische Bandbreite der Musikkulturen in NRW erleben konnte. Die mit jeweils 1.500 € dotierten Hauptpreise gewannen die Kölner Band „RasgaRasga“ mit Franziska Schuster, Lukas Fischer, Jonas Krause, Benedikt Fischer, Gregor Brändle und Felix Kuthe sowie das „Ayça Miraç Quartett“ mit der in Gelsenkirchen geborenen Sängerin Ayça Miraç sowie Henrique Gomide, Marcus Rieck und Philipp Grußendorf. Außerdem kommen beide Preisträger in den Förderkatalog der NRW Kultursekretariate, aus dem Spielstätten in deren Mitgliedsstädten die Bands buchen können. Der Sonderpreis in Höhe von 1.000 €, gestiftet vom Dortmunder Unternehmen DEW21, ging an das junge Klezmerquintett „Tovte“ (Tobias Gubesch, Anna Neubert, Nathalie Litzner, Leonhard Spies, Silas Eifler) aus Köln.

Dr. Robert von Zahn, Generalsekretär des Landesmusikrats NRW, und Claudia Kokoschka, Leiterin des Kulturbüros der Stadt Dortmund, überreichten den Gewinnern die Preise am späten Abend des 14. September auf der Bühne des domicil.

WDR 3 Jazz & World hat die Konzerte mitgeschnitten und sendet sie zu einem späteren Zeitpunkt. Einen Festivalbericht gibt es auf WDR 3 Jazz & World bereits am Di. 24. September 2019 ab 22.05 Uhr.

(Pressemeldung und Fotos zu den Gewinnerbands sowie Programmheft zum Download siehe unten.)

Die 10 Bands der Finalrunde waren:

Ansambal Naj

Ayça Miraç Quartett

Dengê Destan

Fire, Rain & Espresso

Jazzmaris

Kioomars Musayyebi Quartett

Margaux & die BANDiten

Ney Trio

RasgaRasga

Tovte

(Fotos zum Download siehe unten)

Die Vorjury bestand aus: Rita Viehoff (Vorsitz), Michael Lesemann, Darius Darek Roncoszek und Bijan Tavili.

In der Hauptjury saßen Rita Viehoff (Vorsitz), Cymin Samawatie, Michael Batt, Ulli Doberenz, Jan Krauthäuser und Ralph Zinnikus.

Zuständig für die Organisation des Wettbewerbs "creole – Globale Musik aus NRW" sind Musikprojekte Hedwig Otten, E-Mail: info-NOSPAM-musikprojekte-koeln.de, Tel: 0173. 5384144, Kuratoren sind Kazim Calisgan und Andreas Heuser.

Förderer und Kooperationspartner
creole – Globale Musik aus NRW ist eine Veranstaltung des Landesmusikrats NRW
in Kooperation mit dem Kulturbüro der Stadt Dortmund und dem domicil Dortmund,
in Verbindung mit den „Musikkulturen“ der NRW Kultursekretariate,
gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW und der DEW21.

Pressekontakt
Vera Firmbach / creaCtive Köln – im Auftrag des Landesmusikrats NRW,
Tel: 0221. 7327970 / Mobil: 0179. 2400866 / E-Mail: verafirmbach-NOSPAM-gmx.net

Mehr zu creole
Seit 2007 bietet creole Bands ein Forum. In regionalen Ausscheidungen von NRW, Bayern, Berlin & Brandenburg und dem Norden Deutschlands (Bremen, Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein & Mecklenburg Vorpommern), bis Hessen, Mitteldeutschland und Südwest (Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland) richten Initiativen und Spielstätten die Wettbewerbe aus. 

creole – Globale Musik aus Deutschland ist ein Musikwettbewerb für die von transkulturellen Einflüssen geprägte Musikszene in Deutschland. Populäre Musik aus unterschiedlichen Epochen und Regionen, mal als Weltmusik, mal als Dancefloor arrangiert und mit Jazz, elektronischen Lounge-Klängen, Hiphop und avantgardistischer Neuer Musik verschmolzen, wird auch in Deutschland in immer spannenderen Verbindungen präsentiert. Die Wettbewerbe richten sich an alle Gruppen, die sich in ihrer Musik der Grenzüberschreitung, transkulturellen Verknüpfung und interkulturellen Begegnung widmen. Dabei verzichten sie bewusst auf eine Trennung zwischen der Bearbeitung europäischer und außereuropäischer Musikkulturen. Die Wettbewerbe suchen die Vielfalt der Musiktraditionen, gleichzeitig suchen sie die Virtuosen der neuen Musiksprachen.