Musikprojekte mit Geflüchteten

Spätestens seit dem Anstieg der Flüchtlingszahlen im Herbst 2015 ist unsere Gesellschaft damit konfrontiert, integrative Perspektiven für die nach Deutschland geflohenen Menschen zu entwickeln. Es gilt Antworten auf die Frage zu finden, wie sich das Zusammenleben in einer sich weiter ausdifferenzierenden und vielfältiger werdenden Einwohnerschaft mit Migrationsgeschichte gestalten lässt. Viele der in den vergangenen Jahren in Nordrhein-Westfalen angekommenen ehemaligen Flüchtlinge sind inzwischen Nachbarn geworden, haben neue Sozialkontakte aufgebaut und gestalten ihr Leben aktiv in der neuen Heimat.

Der Landesmusikrat NRW unterstützt Musikprojekte verschiedenster Art, die den im Exil lebenden Menschen Perspektiven für eine soziale und kulturelle Teilhabe eröffnen, Einheimische und geflüchtete Menschen zusammenbringen und ein gemeinsames Musizieren auf Augenhöhe anstreben. Ziel ist es, Prozesse zu fördern und zu begleiten, die eine nachhaltige Integration in das kulturelle und soziale Leben Nordrhein-Westfalens mit Hilfe der Musik anbieten.

Das Förderprogramm „Musikprojekte mit Flüchtlingen“ des Landesmusikrats NRW unterstützt seit 2015 Musikprojekte für, mit und von geflüchteten Musikern und an Musik interessierten Menschen aus Mitteln des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Zudem fördert und begleitet der Landesmusikrat Ensembles, die sich aus überwiegend geflüchteten Musikerinnen und Musikern gebildet haben, mit dem Ziel einer nachhaltigen Position im Musikleben.

Kontakt

Sandra Hoch
Musikprojekte mit Flüchtlingen
Landesmusikrat NRW
Klever Str. 23, 40477 Düsseldorf

Tel.: 0211/862064-0, Durchwahl: 0211/862064-13
Fax: 0211/862064-50, E-Mail: s.hoch-NOSPAM-lmr-nrw.de