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Ein besonderer Klang: Eigenschaften des JugendZupfOrchesters NRW

Gegründet wurde das Orchester 1977. Seither ermöglicht es jungen Instrumentalisten das Spiel in einem Zupforchester unter professionellen Bedingungen. In mehreren Arbeitsphasen pro Jahr werden die Spieler von einem Dozententeam angeleitet. Im Repertoire nimmt die zeitgenössische Musik einen besonderen Rang ein, Uraufführungen sind dem Orchester selbstverständliche Arbeit. Auch stehen Werke aller Epochen auf dem Programm, wobei die stilgerechte Einrichtung und Interpretation Schwerpunkt der künstlerischen Orchesterarbeit ist. Konzerte, Tourneen, Rundfunk-, Fernseh- und Tonträgeraufnahmen zählen zu den Ergebnissen.

Konzertreisen führten das Orchester nach Schottland, Polen, Benelux, Spanien, Japan, Russland, Tschechien, Schweiz, Italien und viele weitere Länder. Zu den Erfolgen des Orchesters zählen Erste Plätze – mit der Höchstpunktzahl in allen Kategorien – beim internationalen Prager Wettbewerb "Prague Strings" und dem 3. Wettbewerb für Auswahlorchester in Trossingen 2006.

Anders als etwa ein Gitarrenorchester ist der Klang eines Zupforchesters auch vom silbrigen Spiel der Mandolinen geprägt. Das Jugendzupforchester NRW hat diesen ‚Sound’ in seinen Arbeitsphasen trotz der vielen Generationenwechsel unter seinen Musikern in einer ganz besonderen Weise kultiviert, was dem Orchester immer wieder bescheinigt wurde.

Die CDs "Live in Japan" und "Back from Russia" legen davon Zeugnis ab. Sie beinhalten Werke von E. Angulo, Ch. W. Gluck, Y. Kuwahara, C. Grafschmidt und S. Reich und sind das Ergebnis von Livemitschnitten der Konzerttour durch Japan 2003 und Studioaufnahmen mit dem Programm der Russlandreise 2005.

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Foto: Das JZO in der Lichtburg Essen 2009
Foto: Das JZO und Sebastian Leonhardt 2009