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Workshop "Konzertformate neu denken!"
So, 03. Dezember 2017
• 11:00-17:30 Uhr
Zentrum für Aktion, Kultur und Kommunikation Fichtenstraße 40 40233 Düsseldorf
Dozent:
Steven Walter (Künstlerischer Leiter PODIUM Festival Esslingen, Cellist)
Wie kann sich die vielfältige und heterogene Gegenwartsgesellschaft auf unseren Musikbühnen wiederspielen? Welche Settings und Inhalte können zu gelingend neuen Konzertformen genutzt werden? Der Workshop „Konzertformate neu denken!“ soll Entwicklungsimpulse für Programme mit interkulturellen und interdisziplinären Veranstaltungsinhalten geben. Dabei gilt es Verzahnungsmöglichkeiten unterschiedlicher Musikkulturen, den Einsatz von einfachen Stilmitten im Rahmen der Konzertgestaltung oder auch neue Raumkonstellationen von Publikum und Musikern kennenzulernen und für das eigene Musikumfeld zu reflektieren. Neue Inhalte und Formate öffnen gleichzeitig den Weg für neue Zielgruppen. Für die gelingende Ansprache eines heterogenen Publikums sind Netzwerke, Multiplikatoren und die Wahl der Kommunikationskanäle wichtige Aspekte, die es dabei ebenfalls zu überdenken gilt. Der Workshop richtet sich an Konzertplaner der Laienmusik, migrantischer und interkultureller Musikgruppen und –vereine sowie Veranstalter und Interessierte aus NRW. Steven Walter wird zu Beginn eine Einführung zu den Beweg- und Hintergründen der Konzeption neuer Konzertformate geben. Mit der Vorstellung einiger Formate des PODIUM Festivals Esslingen gibt er einen Einblick in die Konzeptionsprozesse neuer Veranstaltungsformen.  Dabei werden insbesondere interdisziplinäre und interkulturelle Kollaborationsprojekte in den Fokus genommen und Besonderheiten in der Herangehensweise und Umsetzung solcher herausgestellt. Die Besonderheiten der Vorgehensweisen auf der Musikerseite und auf der Publikumsseite in Form von Zielgruppenansprache bieten Hilfestellungen für die eigene Umsetzung. Bei einem World Cafés mit wechselnden Tischgruppen sollen Bezug nehmend auf das eigene Umfeld Entwicklungsperspektiven erarbeitet und ausgetauscht werden. Anschließend werden vertiefend fiktive Formatkonzepte in Kleingruppen entwickelt. Ziel des Workshops ist es, erste neue Ideen und Wege der Gestaltung von Konzertprogrammen, -abläufen und -verortungen zu vermitteln. Damit sollen weitere Perspektiven interkultureller und interdisziplinärer Kollaborationen der musikalischen Breitenkultur NRWs eröffnet werden.
Zielgruppe:
Dirigenten und Ensembleleiter der Laienmusik, Vertreter migrantischer und interkultureller Musikgruppen und -vereine,  Konzertplaner, Veranstalter und Interessierte aus NRW.
Veranstalter: Eine Brückenklang-Veranstaltung mit der Landesmusikakademie NRW und dem Landesmusikrat NRW, in Kooperation mit und dem Zentrum für Aktion, Kultur und Kommunikation Düsseldorf, gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW.

Kurs "Orientalische Spielweisen mit Holzbläsern, Zupfern und Perkussionisten - Rhythmen und Melodien des Mittlern Ostens"
24.11. - 26.11.2017 (Fr. 15:00 - So. 13:30 Uhr)

Landesmusikakademie NRW
Steinweg 2 48619 Heek-Nienborg
Dozenten:
Maren Lueg (Saxophon, Querflöte und Nay), Chas Whitacker (Perkussion), George Fazza (Oud und Gesang), Adnan Abdullah (Kurdisch Saz / Tanbur) und Shadi Alhoush (Perkussion)
In der Musikkultur des mittleren Ostens existiert ein großer Reichtum an Wissen über das Zusammenspiel zwischen Emotionen und Musik. Orientalische Musik kann als Symbiose einer magischen Verbindung zwischen melodischen Formen, Improvisation, Ornamentik und Rhythmen erlebt werden. Sie ist eine über tausende von Jahren tradierte musikalische Ausdrucksform. Die Grundprinzipien dieser Kunst können auch von westlich geprägten Musiker/innen erlernt werden. Rhythmen, melodische Formen sowie Improvisation werden nach Gehör unterrichtet. Im Kurs wird Notation in westlicher Form zur Vertiefung für alle Musikstücke zur Verfügung gestellt. In Zusammenarbeit mit den syrischen Musikern George Fazza (Oud und Gesang), Shadi Alhoush (Perkussion) und Adnan Abdullah (Kurdisch Saz / Tanbur) bieten die Dozenten Maren Lueg und Chas Whitaker einen praktischen Einstieg in die faszinierende Klangwelt aus Melodien und Rhythmen des Orients. Im Kurs haben die Teilnehmenden die Möglichkeit in einer einfachen musikalischen Struktur improvisieren zu lernen sowie als Ensemble zusammen zu spielen. Das gemeinsame Musizieren und die Ensemblearbeit mit orientalischen Melodien auf Holzblasinstrumenten sowie arabische Rhythmen mit Handpercussion stehen im Fokus. Arabische Rhythmen werden gemeinsam mit allen Teilnehmenden durch Singen und Klatschen erlernt. Anschließend vertiefen die Perkussionisten ihr Wissen und erlernen die traditionellen Spielweisen sowie Ornamentik auf traditionellen Rhythmusinstrumenten. Die Bläser und Zupfer arbeiten in dieser Zeit intensiv an ihren Melodien und technischen Fähigkeiten. Später kommen dann wieder alle zusammen um gemeinsam als Ensemble zu spielen und das Erprobte umzusetzen. Vorkenntnisse über das östliche Musiksystem sind nicht erforderlich. Der Kurs findet auf Deutsch und Englisch statt.
Zielgruppe:
Holzbläser (Querflöte, Oboe, Fagott, Klarinette, Saxophon, Blockflöte), Zupfer (Gitarre, Oud, Baglama u.a.) und Perkussionisten aus dem Laienbereich.
Veranstalter:
Landesmusikakademie NRW und Landesmusikrat NRW, in Kooperation mit dem Bund Deutscher Zupfmusiker NRW und dem Landesverband der Liebhaberorchester NRW.
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Kurs: "Die Welt des Klezmers in NRW - im Ensemble jüdische Musik entdecken!"
Sa, 04.11.2017,
11:00 Uhr bis So, 05.11.2017, 17:00 Uhr
Weltmusik, Klezmer und Ästhetik Akademie e.V. • Annostraße 27 • 50678 Köln
Dozenten:
Prof. Igor Epstein (Violine), Vitali Eberling (Gitarre), Alexander Morogovski (Holzbläser)
Jiddische Melodien leben von ihrer großen Emotionalität und versprühen Lebensfreude mit Humor! Der Kurs will Holzbläsern, Streichern und Zupfern einen Überblick zur jüdischen Musik mit ihren osteuropäischen und orientalischen Einflüssen geben. Im Gesamtensemble und in Stimmgruppen wird mit den Dozenten geprobt. Zudem gibt es einen theoretischen Teil mit einer Einführung in die Geschichte des Klezmers. Der Kurs endet mit einer öffentlichen Abschlusspräsentation, in dem die Teilnehmer ihre Eindrücke und Erfahrungen austauschen können. Prof. Igor Epstein, Leiter der "Weltmusik, Klezmer und Ästhetik Adademie e.V." Köln, wird mit seinen beiden Kollegen Vitali Eberling (Gitarre) und Alexander Morogovski (Holzbläser) lebhaft in die Welt des Klezmers einführen.
Zielgruppe:
Holzbläser, Streicher und Zupfer der Laienmusik sowie Musikpädagogen und Lehrkräfte.
Veranstalter:
Landesmusikakademie NRW und Landesmusikrat NRW mit der Weltmusik, Klezmer und Ästhetik Akademie Köln und dem Verband der Liebhaberorchester NRW.
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Schnupperworkshop "Orientalische Spielweisen für westliche Streichinstrumente"
Mi, 01.11.2017,
10:30 Uhr bis 13:00 Uhr
Landesmusikakademie NRW • Steinweg 2 • 48619 Heek-Nienborg
Dozentin:
Nure Dlovani (Violine)
Der Schnupperworkshop gibt im Rahmen eines Vormittages einen ersten Einblick in die orientalischen Spielweisen auf westlichen Streichinstrumenten. Erlernt werden einfachere Maqam-Skalen und traditionelle Melodien des Orients. Die Dozentin Nure Dlovani vermittelt dazu einige theoretische Hintergründe. Besonderheiten der Mikrotonalität, Ornamentik und Rhythmik werden am Rande Erwähnung finden. Zum Ende des Kurses wird ein kammermusikalisches mehrstimmiges Werk im Ensemble eingeprobt.
Zielgruppe:
Laienmusiker/innen, Musikpädagog/innen und alle interessierten Streicher/innen, Veranstalter: Landesmusikakademie NRW und Landesmusikrat NRW mit dem Landesverband der Liebhaberorchester NRW.
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Live-Konzert mit Worldmusic Party
"BalkanBeats: Youth Brass Band NRW trifft Balkan Brass Band Deutschland"
Sa, 21.10.2017
• ab 20:00 Uhr
Lutherkirche • Martin-Luther-Platz 2-4 • 50677 Köln
mit der Youth Brass Band NRW, Leitung: Martin Schädlich, der Balkan Brass Band Deutschland, Leitung: Fabian Selimovic, DJ Meli Melo und Jan Ü
Lust auf beschwingte Live-Musik im Serbia, Gipsy, Bosnia, Croatia oder Macedonia Style von jungen Talenten der Blechbläserszene NRWs zum Mitwippen und Tanzen? Ebenso schwungvoll wie mitreißend wird die Kollaboration der Youth Brass Band NRW mit der Balkan Brass Band Deutschland zum Start in die Herbstferien die Lutherkirche Köln mit lebendigen Balkan-Klängen füllen. Das Blechbläserensemble mit jungen Instrumentalisten aus ganz Nordrhein-Westfalen wird dazu unter Leitung von Martin Schädlich einen Tag lang mit der Balkan-Formation von Fabijan Selimovic aus dem Rheinland gemeinsam proben. Die Besonderheit: Beide Brass Bands treffen zum ersten Mal aufeinander, um sich auszutauschen und ihre Art des Musizierens einander kennen zu lernen! Eines ist jedoch jetzt schon sicher: Hier treffen junge, ambitionierte und frische Talente aufeinander, die ihre Blechblasinstrumente auf hohem Niveau zu spielen wissen. Zwischen den Live-Acts wird DJ Ü mit passenden Global Beats den Saal weiter zum Schwingen bringen. Das Yalla Special-Motto „Balkan Beats“ wird tanzfreudige Gäste noch die ganze Nacht durch die World Music Party begleiten. Wir dürfen also gespannt sein, auf eine geballte Klangfülle mit rund 30 Blechbläsern und verschiedensten Balkan Grooves   ̶  akustisch wie elektronisch!
Veranstalter: 
Landesmusikakademie NRW und Landesmusikrat NRW, in Kooperation mit Südstadtleben e.V. und dem Volksmusikerbund NRW.
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Workshop "Baglama und Oud treffen auf Gitarre und Mandoline - Interkulturelles Zupfensemblespiel"
So, 08. Oktober 2017 • 9:30-17:30 Uhr
Abschlusskonzert um 16:00 Uhr
Bergische Musikschule Wuppertal
Hofaue 51 42103 Wuppertal
Dozenten: Marijke Wiesenekker (Mandoline), Michiel Wiesenekker (Gitarre), Koray Berat Sari (Bağlama)
Der eintägige Workshop soll eine Einführung in das gemeinsame Ensemblespiel von europäischen und orientalischen Zupfinstrumenten geben. Gitarristen, Mandolinisten, Oud- und Bağlamaspieler beschäftigen sich unter Anleitung der Dozenten mit Stücken, die eigens für die interkulturelle Besetzung arrangiert worden sind. Der Tag beginnt mit einem kurzen Vortrag der Dozenten, um den Teilnehmern einen ersten Höreindruck des interkulturellen Zusammenspiels zu bieten. Danach erlernen die Teilnehmenden zunächst im Ensemble, dann in getrennten Satzproben ihre Instrumentalstimmen. Am Nachmittag wird dann wieder im Gesamtensemble gemeinsam musiziert. Zum Abschluss des Workshops werden die Ergebnisse mit dem NylonStringOrchestra in einem Konzert ab 16:00 Uhr präsentiert. Mit dem Tag soll der Austausch der Kulturen gefördert und neue Perspektiven des interkulturellen Zusammenspiels von Zupfinstrumentalisten aufgezeigt werden.
Zielgruppe:
Fortgeschrittene Zupfinstrumentalisten (Bağlama, Oud, Gitarre und Mandoline) und Musikpädagogen. (Instrumentalisten anderer Instrumente können bei Interesse nach Rücksprache mit eingebunden werden.)
Veranstalter: Landesmusikakademie NRW und Landesmusikrat NRW mit der Bergischen Musikschule Wuppertal, dem Bund Deutscher Zupfmusiker NRW und dem NylonStringOrchestra.
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Wertung der Kategorie „Interkulturelle Chöre“ im Rahmen des 10. Landes-Chorwettbewerbs Nordrhein-Westfalen mit Interkultur-Literaturpoint „KULTURFENSTER“ von Chorizonte
30.09.2017 • 15:30-18:00 Uhr

Orchesterzentrum NRWBrückstraße 4744135 Dortmund
Der nunmehr 10. Landes-Chorwettbewerb findet vom 30. September bis 1. Oktober 2017 in Dortmund statt. Dieses Jahr wurde erstmalig eine neue Kategorie für „Interkulturelle Chöre“ eingeführt, die es in anderen Landeswettbewerben so nicht gibt. In dieser neuen Kategorie können sich Ensembles vergleichen, die Repertoire aus unterschiedlichen Herkunftskulturen singen. Damit wird die wachsende Zahl von Ensembles angesprochen, die ein internationales Repertoire pflegen. Die Chöre begegnen einander und interessierte Besucher treffen auf unterhaltsame und anregende Konzerte.
Veranstalter: Landesmusikrat NRW, Klangvokal Dortmund
Weitere Informationen unter: http://www.lmr-nrw.de/wettbewerbe/landes-chorwettbewerb-nrw/

Interkultur-Literaturpoint „KULTURFENSTER“
Parallel zur Wertung „Interkulturelle Chöre“ eröffnet das Netzwerk Chorizonte einen Interkultur-Literaturpoint. KULTURFENSTER ist ein bundesweites Projekt, welches das Singen und Musizieren als verbindendes und integrierendes Element für Menschen jedweder Herkunft, Kultur und Religion ins Zentrum rückt. Ziel ist die Sammlung und Veröffentlichung von Liedern, Chorwerken und Sprachetüden, die in interkulturellen Projekten mit Zuwanderern und Geflüchteten entstanden sind und. sich bewährt haben. Für interessierte Akteure gibt es vielfältige Möglichkeiten der Beteiligung und Vernetzung in regionalen und bundesweiten Werkstätten.
Veranstalter: Netzwerk Chorizonte u.a. mit Annegret Keller-Steegmann (art@work, Duisburg), Amei Scheib (SingbarInternational, Saarbrücken) und Harald Winter (Internationaler Chor, Buxtehude)

Probentag und Werkstattkonzert "Vielfältige NRW-Chöre"
24.09.2017 • 17:30-19:00 Uhr
Musikschule der Stadt Neuss im Romaneum • Pauline-Sels-Saal • Brückstraße 1 • 41460 Neuss

Gemeinsam mit dem australischen Komponisten Gordon Hamilton wird an einem Probentag seine Neukomposition mit Chören unterschiedlicher Kulturen einstudiert und zur Aufführung gebracht. Das Konzert soll den Austausch der Vokalklangkulturen NRWs fördern und einen Einblick in die unterschiedlichen Musikakteursszenen des Landes geben. Der Eintritt zum Konzert ist frei.
Veranstalter:
Landesmusikrat NRW, Landesmusikakademie NRW in Kooperation mit dem ChorVerband NRW und der Musikschule der Stadt Neuss
Hier geht's zum Aufruf für Chöre.
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Workshop „Brückenklang verbindet Menschen und Kulturen“ im Rahmen der Chor.com Messe
16.09.2017 • 11:30-13:00 Uhr

Kongresszentrum Westfalenhallen  • Saal 8 • Rheinlanddamm 200 • 44139 Dortmund
Dozenten: Regina van Dinther, Betin Güneş, Deutsch-türkischer Projektchor des Chorverbandes NRW
Seit 2015 werden im Projekt „Brückenklang“ Chöre, Verbände und Akteure interkultureller Musik vernetzt. Landesmusikrat NRW, Landesmusikakademie NRW und Chorverband NRW planen u.a. Workshops, Konzerte, Diskussionsveranstaltungen und gemeinsame Auftritte, in denen Wissen und Erfahrungen um die interkulturelle Arbeit ausgetauscht und in die Praxis umgesetzt werden. Chöre und Musikgruppen ganz unterschiedlicher Musikrichtungen und kultureller Vielfalt werden durch das Netzwerk „Brückenklang“ mit den bestehenden Verbänden, Kultureinrichtungen und Akteuren verbunden und Mitwirkungsformate gemeinsam entwickelt, neue interkulturelle Vereinigungen gründen sich. So hat auch der Chorverband NRW neue Formate wie das Folklore Festival und den Deutsch-türkischen Projektchor entworfen. Unter aktiver Mitwirkung des Chores und gemeinsamen Singens stellt er Fakten und Chancen vor.
Veranstalter:
Chorverband NRW, Deutscher Chorverband

Workshop „Singen mit Geflüchteten im Grundschulalter“ im Rahmen der Chor.com Messe
15.09.2017 • 17:00-18:00 Uhr

Kongresszentrum Westfalenhallen • Saal 11 • Rheinlanddamm 200  • 44139 Dortmund
Dozenten: Beate Glombek, Ursula Kerkmann
Veranstalter: Landesmusikrat NRW, Helbling Verlag, Deutscher Chorverband
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Fachtag und Workshops "Interkulturelles Singen mit Kindern und Jugendlichen"
So, 02. Juli 2017
• 10:00-17:00 Uhr
Haus der Vielfalt des vmdo Beuthstraße 21 44147 Dortmund
Dozenten:
Hayat Chaoui, Markus Stollenwerk
Wie kann die Vielfalt der Herkunftskulturen von Kindern und Jugendlichen in der vokalpraktischen Arbeit mehr Berücksichtigung finden und bereichernd einbezogen werden? Der Fachtag „Interkulturelles Singen mit Kindern und Jugendlichen“ möchte erste Antworten auf diese Frage geben. Er richtet sich mit einem Fachteil am Vormittag an Kinder- und Jugendchorleiter, Stimmbildner und vokalpraktische Lehrkräfte. Am Nachmittag finden ergänzend zwei Workshops für singfreudige Kinder und Jugendliche aller Kulturen NRWs statt. Im Fachteil sollen Impulsvorträge einen Einblick in die Arbeit mit heterogenen und interkulturellen Gruppen geben und Perspektiven transkultureller musikpädagogischer Arbeit aufzeigen. Mit einer praktischen Rhythmusübung und in einem World Café wird das Verständnis für den Einfluss anderer Musikkulturen als Erweiterung zur eigenen Musiktradition vertieft. Der Fachteil vermittelt Handlungskompetenzen mit ersten praktischen Ansätzen für den eigenen Unterricht. Im Workshopteil ab 13:00 Uhr sind alle Teilnehmenden gemeinsam mit Kindern, ihren Eltern und Jugendlichen eingeladen zu singen. Dabei wird das Dozententeam die Vokalgruppen alters- und niveaugerecht an Literatur unterschiedlicher Kulturen heran führen. Geprobt wird in zwei Gruppierungen: Gruppe A wendet sich an Kinder (ca. 4-10 Jahre), Gruppe B an Jugendliche (ca. 10-16 Jahre). Zum Ende des Tages gibt es eine Abschlusspräsentation mit einem anschließenden Get-Together im „Haus der Vielfalt“. Zuhörer sind herzlich willkommen!
Zielgruppe
zum Fachteil: Kinder- und Jugendchorleiter, Stimmbildner und vokalpraktische Lehrkräfte, Erzieher und Lehrer aller Kulturen NRWs. zum Workshopteil: Kindergarten-, Vor- und Grundschulkinder (4-10 Jahre) mit ihren Eltern, Jugendliche der Sekundarstufe I (10-16 Jahre) sowie Kinder- und Jugendchorleiter, Stimmbildner, vokalpraktische Lehrkräfte, Lehrer und Erzieher aller Kulturen NRWs.
Veranstalter: Eine Veranstaltung der Landesmusikakademie NRW in Kooperation mit dem Landesmusikrat NRW, dem ChorVerband NRW e.V. mit „Toni singt“ und dem Verbund sozial-kultureller Migrantenvereine DO e.V. im Haus der Vielfalt.
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Workshop "Orientalische Rhythmen lernen"
So, 18.06.2017
• 14:00-18:00 Uhr
Zeche Carl • Wilhelm-Nieswandt-Allee 100 • 45326 Essen
Dozenten:
Ömer Bektaş und Fethi Ak
Gerade und ungerade Rhythmen, Taktartwechsel und Verrückungen von Schwerpunkten bereichern vielerorts die türkische Musik. Der Workshop soll allen rhythmusaffinen Musikerinnen und Musikern der Breitenkultur einen Einblick in die Welt der orientalischen Rhythmen geben. Das Dozententeam wird dabei im ersten Teil praktische Gruppenübungen mit Rhythmusinstrumenten und Bodypercussion anleiten und theoretisches Grundwissen vermitteln. Die Erarbeitung eines mehrstimmigen Werkes wird im zweiten Teil des Workshops zunächst in Kleingruppen eingeübt und schließlich im Ensemble gemeinsam musiziert. Ziel ist es, die eigene rhythmische Spielpraxis zu verbessern und um neue Rhythmusstrukturen des orientalischen Musikraums zu erweitern.
Zielgruppe: Perkussionisten der Laienmusik, Musikpädagogen und Lehrkräfte sind ebenfalls herzlich willkommen.
Veranstalter: Landesmusikakademie NRW und Landesmusikrat NRW in Kooperation mit Zeche Carl Essen.
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Hier geht's zur Literaturliste für orientalische Rhythmen.

Wir danken Ömer Bektas für die Unterstützung der Literaturzusammenstellung.

Workshop "Chor-Interkultur: Persisch-türkisch-deutsch"/ Die Sprache der Liebe
Sa, 20. Mai 2017
• 10:00-18:00 Uhr
Musikschule der Stadt Oberhausen Im Lipperfeld 7a 46042 Oberhausen
Dozenten: Maryam Akhondy, Enver Yalcin Özdiker, Volker Buchloh
Instrumentalisten: Elif Schloßhauer-Özdiker, Syavash Rastani
Der Workshop soll das gemeinsame Singen mit Vokalisten unterschiedlicher Herkunftskulturen weiter intensivieren. Dabei werden zum Thema „Liebe“ unterschiedliche Lieder der persischen, türkischen und deutschen Vokalliteratur erarbeitet und miteinander verwoben. Die direkte Gegenüberstellung und Verschmelzung der Klangkulturen soll den Teilnehmern Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufzeigen und erlebbar machen.Das Dozententeam wird dabei sowohl im Wechsel, wie auch Parallel miteinander arbeiten. Einige Inhalte wie Textaussprache oder Rhythmusübungen werden in Kleingruppen erarbeitet.  Der Workshop wird rhythmisch durch Syavash Rastani auf der Rahmentrommel unterstützt. Ein kleiner Exkurs zum Thema "Rhythmen der Kulturen" soll die rhythmischen Unterschiede der Musikkulturen nahe bringen. Das Erlernen von mikrotonalen Melodien wird durch Violine und Oud instrumental begleitet. Ziel ist es, mit den für die jeweilige Klangkultur charakteristischen Klangfarben, Rhythmen, Melodien und Sprachen weiter vertraut zu werden. Dabei werden Besonderheiten wie Mehrstimmigkeit, Melodie-Verzierungen oder Skalensysteme der Maqamat mit weiterführenden Hintergrundinformationen vermittelt.
Zielgruppe: Choristen, Sänger und Chorleiter aller Kulturen NRWs.
Veranstalter: Landesmusikakademie NRW, Landesmusikrat NRW in Kooperation mit der Musikschule der Stadt Oberhausen und dem Chorverband NRW.
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Workshop „Bağlama trifft auf Gitarre und Mandoline –Interkulturelles Zupfensemblespiel“
Sa, 18. März 2017 • 10:00-18:00 Uhr
Abschlusskonzert um 17:00 Uhr
Clara-Schumann-Musikschule Düsseldorf
Prinz-Georg-Straße 80 40479 Düsseldorf
Dozenten: Marijke Wiesenekker (Mandoline), Michiel Wiesenekker (Gitarre), Koray Berat Sari (Bağlama)
Der eintägige Workshop soll eine Einführung in das gemeinsame Ensemblespiel von europäischen und orientalischen Zupfinstrumenten geben. Gitarristen, Mandolinisten und Bağlamaspieler sind dazu eingeladen unter Anleitung des Dozententeams speziell für die interkulturelle Besetzung arrangierte Werke einzustudieren. Nach einer gemeinsamen musikalischen Einführung werden die Teilnehmenden vormittags in getrennten Satzproben zunächst die Instrumentalstimmen erlernen, bevor sie am Nachmittag gemeinsam an das interkulturelle Ensemblespiel herangeführt werden. Besonderheiten des Zusammenspiels mit Zupfinstrumentalisten unterschiedlicher Kulturen werden über den Workshoptag hinweg immer wieder thematisiert und erläutert. Mit dem Workshop werden Perspektiven des gemeinsamen Musizierens von Zupfinstrumentalisten unterschiedlicher Kulturen aufgezeigt, die den Austausch der Musikkulturen fördern sollen. Die Ergebnisse des Tages werden im Rahmen einer öffentlichen Präsentation ab 17:00 Uhr im Udo-van-Meeteren-Saal der Clara-Schumann Musikschule Düsseldorf präsentiert.
Zielgruppe: Anfänger und Fortgeschrittene Zupfinstrumentalisten (Bağlama, Gitarre und Mandoline) und Musikpädagogen. (Instrumentalisten anderer Instrumente können bei Interesse nach Rücksprache mit eingebunden werden.)
Kooperationspartner: Landesmusikakademie NRW, Landesmusikrat NRW und Bund Deutscher Zupfmusiker NRW.
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"Interkulturelle Chor-Fachtagung NRW"
Samstag, 11.02.2017, 10:00 - 16:30 Uhr

Landesmusikakademie NRW
Steinweg 2 48619 Heek-Nienborg
Referenten: Dr. Karl Ermert und Dr. Ali Sak mit dem Türkisch-Deutschen Projektchor
Der Anteil der in Deutschland lebenden Menschen mit Migrationshintergrund steigt stetig, dies zeigt sich auch an der demographischen Entwicklung NRWs, insbesondere in den Ballungszentren. Die gemeinsame Gestaltung der reichen Tradition des chorischen Musizierens in all seinen Ausprägungen und Chancen der Persönlichkeitsentwicklung ist daher erstrebenswert. Doch derzeit scheinen Menschen mit Migrationshintergrund, jedenfalls aus außereuropäischen Kulturkreisen, in der herkömmlich organisierten Chorszene NRWs deutlich unterrepräsentiert. Trifft dies zu? Wenn ja, woran liegt das? Diese Chor-Fachtagung möchte Hintergründe durchleuchten und mögliche Perspektiven des gemeinsamen Musizierens aufzeigen. Forschungsergebnisse des Arbeitskreises Musik in der Jugend zum Thema „Chormusik in der Migrationsgesellschaft“ sollen neben einem Überblick zum türkischen Chorleben in NRW Anregungen zum Miteinander geben.
Kosten: Die Fachtagung kann kostenlos besucht werden. Verpflegung vor Ort über Veranstalter.
Veranstalter: Landesmusikakademie NRW, Landesmusikrat NRW in Kooperation mit dem ChorVerband NRW.
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Workshop "Orientalische Spielweisen auf westlichen Streichinstrumenten erlernen"
Mi, 04. und Do, 05. Januar 2017 • Mi. 10:00 - Do. 19:00 Uhr
mit Übernachtung und Verpflegung
Landesmusikakademie NRW
Steinweg 2 48619 Heek-Nienborg
Dozenten: Nure Dlovani (Violine), Thaer Eid (Viola), Basilius Alawad (Cello)
Die Umsetzung orientalischer Spielweisen auf westlichen Streichinstrumenten soll im Fokus des zweitägigen Workshops stehen. Die Teilnehmer werden in die für die orientalische Musik typischen Maqam-Skalen eingeführt und erlernen erste Liedmelodien. Besonderheiten der Rhythmusstruktur und typische Verzierungsweisen von orientalischen Melodien sowie Ornamentik-Techniken werden ebenfalls thematisiert. Vertiefend soll am zweiten Tag ein mehrstimmiges orientalisches Werk zunächst in Kleingruppen einstudiert und dann im großen Ensemble mit allen Teilnehmern zusammengeführt werden.
Zielgruppe: Laienmusiker/innen, Musikpädagog/ innen und alle interessierte Streicher (Violine, Viola, Cello, Kontrabass).
Kooperationspartner: Landesmusikakademie NRW und Landesmusikrat NRW und Landesverband der Liebhaberorchester NRW.
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Workshop: "Einführung in orientalische Spielweisen für Sinfonieorchester"
Sa, 10.12.2016 10:00-13:00 Uhr
Dellbrücker Symphoniker
• Köln
Dozenten: Nure Dlovani, Koray Berat Sari
Im Mittelpunkt der Einführung stehen die Erklärung grundlegender Unterschiede von orientalischer und europäischer Musik (Skalen, Verzierungen, Notation etc.) mit Klangbeispielen und der Gegenüberstellung der Interpretation einer orientalischen Melodie in europäischem und orientalischen Stil. In Gruppenprobe werden erste Maqam-Skalen, Melodien und ein Lied im Kammermusiksatz einstudiert.
Zielgruppe: Orchestermusiker der Dellbrücker Symphoniker KooperationspartnerLandesmusikakademie NRW, Landesmusikrat NRW und Landesverband der Liebhaberorchester NRW.
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Workshop "Orientalische Spielweisen auf westlichen Holzblasinstrumenten erlernen"
Sa, 26. November 2016 • 10:00-17:00 Uhr

Folkwang Musikschule Essen Thea-Leymann-Straße 23 45127 Essen
Dozentin/Leitung: Maren Lueg (M.A. Middle Eastern Music Performance)
Die Umsetzung orientalischer Spielweisen auf westlichen Holzblasinstrumenten soll im Fokus des eintägigen Workshops stehen. Arabische und Türkische Musik basiert auf dem melodischen Skalensystemen der Maqam, vergleichbar mit dem indischen Raga-System. Maren Lueg führt die Teilnehmer praktisch an das Spiel erster Maqam-Skalen wie Higaz und Nahawand heran, die auf dem harmonischen Moll basieren. Erlernt werden die Tonfolgen und der melodische Einsatz dieser Skalen, welche neben einer kurzen theoretischen Einführung auch in Notationsform zur Verfügung gestellt werden. Im Verlauf des Tages sollen erste arabische Liedmelodien in der Gruppe eingeübt und musiziert werden. Das Kennenlernen der neuen Skalenklänge wird in Phasen der Improvisation im Ensemble vertieft. Besonderheiten der arabischen Rhythmusstruktur und typische Verzierungsweisen von Melodien werden ebenfalls thematisiert. Das Kennenlernen orientalischer Holzblasinstrumente wie Duduk, Mey und Nay soll darüber hinaus einen Einblick in die Klangfarben der traditionellen Musik des Orients geben.
Zielgruppe: Der Workshop richtet sich an fortgeschrittene Holzblasinstrumentalisten (Querflöte, Oboe, Fagott, Klarinette, Saxophon oder Blockflöte) der Laienmusik, ist aber auch offen für Musikpädagogen, Lehrkräfte und Studierende, die orientalische Spielweisen auf ihren Instrumenten erlernen möchten.
Kooperationspartner: Landesverband der Liebhaberorchester NRW, Folkwang Musikschule Essen, Landesmusikakademie NRW und Landesmusikrat NRW
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Workshop "Chor Interkultur: Türkisch-libanesisch-deutsch"
So, 13.11.2016 • 10:00-17:00 Uhr
Musikschule der Stadt Oberhausen Im Lipperfeld 7a 46042 Oberhausen
Dozenten: Enver Yalcin Özdiker, Rabih Lahoud und Volker Buchloh
und Chor und Ensemble der türkischen Gemeinde Oberhausen
Der Workshop soll einen Einblick in das gemeinsame Singen mit Vokalisten unterschiedlicher Herkunftskulturen vermitteln und beispielhaft in die türkische, libanesische und deutsche Vokalklangkultur einführen. Im Verlauf des Tages wird das Dozententeam im Wechsel drei Einheiten mit je einem Kulturschwerpunkt leiten und mit den Teilnehmern typische Werke der jeweiligen Kultur erarbeiten. Ziel ist es, wechselseitig für die jeweilige Klangkultur charakteristische Klangfarben, Melodien, Sprache und Rhythmen kennenzulernen. Dabei werden Besonderheiten der jeweiligen Musikkultur wie Mehrstimmigkeit, Melodie-Verzierungen oder Klangfarben mit Hintergrundinformationen vermittelt. Der Workshop wird instrumental begleitet und unterstützt durch der türkischen Gemeinde Oberhausen. Wir danken der Musikschule der Stadt Oberhausen für die Bereitstellung der Räumlichkeiten.
Zielgruppe: Choristen, Sänger und Chorleiter aller Kulturen
Kooperationspartner: Landesmusikakademie NRW und Landesmusikrat NRW, in Kooperation mit dem Chorverband NRW und der Musikschule der Stadt Oberhausen.
Hier geht's zum Bericht.

Werkstattkonzert „StartUp der Kulturen“
Sa, 12. November 2016
• 13:30-17:00 Uhr
Universität zu Köln Aula Albertus-Magnus-Platz 50923 Köln
Leitung: Renold Quade mit dem Landesblasorchester NRW des VMB NRW, dem Afrikanischen Fanfarenorchester Wuppertal, dem Kölner Chor für Türkische Musik u.a.
„Füreinander, miteinander, mutig, bunt, rhythmisch, klangvoll - Ein Jahrmarkt der Möglichkeiten!“ Dieser bunte Probentag mit afrikanischen, türkischen, tamilischen und deutschen Musikern der Breitenkultur NRWs soll Einblicke in die Klangwelten der geblasenen Musik unterschiedlicher Musikkulturen bieten und Perspektiven des gemeinsamen Musizierens aufzeigen. An diesem Nachmittag werden die Musiker sowohl Werke aus ihren typischen Klangwelten vorstellen, als auch gemeinsam musizierend, in die Klangwelten der jeweils anderen Kulturen eintauchen. Die musikalisch verbindende Klammer dieses spannenden Projekttages ist das Landesblasorchester NRW unter der Leitung von Renold Quade. Zuhörer sind zu diesem öffentlichen Werkstattkonzert herzlich eingeladen! Der Eintritt ist frei (nach Sitzplatzverfügbarkeit).
Kooperationspartner: Volksmusikerbund NRW, Collegium musicum der Universität zu Köln, Landesmusikakademie NRW und Landesmusikrat NRW.
Hier geht's zum Portait des Afrikanischen Fanfarenorchesters NRW.

Hier geht's zur Vorankündigung "StartUp der Kulturen".
Hier geht's zum Nachbericht "StartUp der Kulturen".
Hier geht's zum Kurzfilm "StartUp der Kulturen".
Hier geht's zum Artikel in der Fachzeitschrift "Clarino" 1/2017.

Workshop "Chor Interkultur: Türkisch-persisch-deutsch"
Sa, 29. Oktober 2016 • 10:00-17:00 Uhr

Universität zu Köln
Musiksaal Albertus-Magnus-Platz 50923 Köln
Dozenten: Maryam Akhondy, Claudia Rübben-Laux und Enver Yalcin Özdiker
mit dem Türkisch-Deutschen Projektchor des ChorVerbandes NRW, Elif Schloßhauer-Özdiker (Violine), Ömer Bektas (Perkussion) und Syavash Mohammadian Rastani (Rahmentrommel)
Der Workshop soll einen Einblick in das gemeinsame Singen mit Vokalisten unterschiedlicher Herkunftskulturen vermitteln und beispielhaft in die türkische, persische und deutsche Vokalklangkultur einführen. Im Verlauf des Tages wird das Dozententeam im Wechsel drei Einheiten mit je einem Kulturschwerpunkt leiten und mit den Teilnehmern typische Werke der jeweiligen Kultur erarbeiten. Ziel ist es, wechselseitig für die jeweilige Klangkultur charakteristische Klangfarben, Melodien, Sprache und Rhythmen kennenzulernen. Dabei werden Besonderheiten der jeweiligen Musikkultur wie Mehrstimmigkeit, Melodie-Verzierungen oder Klangfarben mit Hintergrundinformationen vermittelt. Der Workshop wird instrumental begleitet und unterstützt vom Türkisch-Deutschen Projektchor des ChorVerbandes NRW. Wir danken dem Collegium musicum der Universität zu Köln für die Bereitstellung der Räumlichkeiten.
Zielgruppe: Choristen, Sänger und Chorleiter aller Kulturen.
Veranstalter: Landesmusikakademie NRW und Landesmusikrat NRW, in Kooperation mit dem Chorverband NRW und dem Collegium Musicum der Universität zu Köln.
Hier geht's zum Bericht.

Workshop "Einführung in orientalische Spielweisen auf westlichen Streichinstrumenten"
So, 02. Oktober 2016
11:00-13:00 Uhr
Landesmusikakademie NRW Steinweg 2 48619 Heek-Nienborg
Dozenten: Nure Dlovani
Im Mittelpunkt der Einführung stehen die Erklärung grundlegender Unterschiede von orientalischer und europäischer Musik (Skalen, Verzierungen, Notation etc.) mit Klangbeispielen und der Gegenüberstellung der Interpretation einer orientalischen Melodie in europäischem und orientalischen Stil. In Gruppenprobe werden erste Maqam-Skalen, Melodien und ein Lied im Kammermusiksatz einstudiert.
Zielgruppe: Teilnehmende des Kurses "Junges Kammermusik" des Kammermusikzentrums NRW
Veranstalter: Landesmusikakademie NRW und Landesmusikrat NRW in Kooperation mit dem Verein zur Förderung von Landesjugendensembles NRW.
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Workshop "Musikkulturen und Musikszenen – Musizieren in unterschiedlichen Kulturen NRWs"
Sa, 16. April 2016
10:00-16:00 Uhr
Orchesterzentrum Dortmund
Brückstr. 47 44135 Dortmund
Dozentin: Nuray Ates (Interkulturelle Trainerin, IFAK e.V., Bochum)
Welchen Stellenwert nimmt das praktische Musizieren in unterschiedlichen Kulturen der in NRW lebenden Bevölkerung ein? Welche Herausforderungen sind für das gemeinsame Musizieren zu beobachten? Wie wird Instrumentalspiel oder Singen in verschiedenen Kulturkreisen gelebt und wie können in Zukunft mehr interkulturelle Begegnungen in der Laienmusikszene stattfinden?
Diesen und weiteren Fragen aus der Praxis widmete sich ein Workshop mit der Interkulturellen Trainerin Nuray Ates, zu dem  Laienmusizierende, Verbands- und Vereinsmitglieder und Veranstalter unterschiedlicher Kulturen eingeladen waren. Der Workshop wurde interaktiv und praxisorientiert ausgerichtet. Er sollte die Bedeutung von Musik in unterschiedlichen Kulturen vermitteln und an das gemeinsame Musizieren heranführen. Rollenspiele und Simulationsübungen führten in die kulturelle Vielfalt ein.
Zielgruppe: Verbands- und Vereinsvorstände, Veranstalter und MusikerInnen unterschiedlicher Kulturen der Laienmusik NRWs
Veranstalter: Landesmusikakademie NRW und Landesmusikrat NRW.
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Präsentation "Interkulturelle Projekte mit Sinfonieorchestern"
Sa, 20. Februar 2016
15:00-17:00 Uhr
Residenz am Dom
An den Dominikanern 6 50668 Köln
Dozenten: Nure Dlovani und Anne Tüshaus
Da die Umsetzbarkeit und Verfügbarkeit interkulturell beeinflusster Literatur für Laienorchester eine nicht unerhebliche Rolle für die praktische Umsetzung solcher Projekte spielt, wurde eine exemplarische Literaturauswahl für mögliche Projektimpulse zusammengetragen. Hierunter wurden bewusst auch migrantische in NRW oder Deutschland lebende Komponisten, Arrangeure und Musiker wie Enver Yalçin Özdiker, Betin Güneş, Nizamettin Ariç, Mikail Aslan und Murat Coşkun berücksichtigt, um eine lebendige Vernetzung innerhalb des Landes weiter voran zu treiben. Die praktische Vorstellung orientalischer Spielweisen auf der Violine erfolgte durch Nure Dlovani. Sie stellte in diesem Rahmen den Teilnehmern exemplarisch die Umsetzung orientalischer Tonskalen, sogenannter „Makamlar“ (teils mit Vierteltönigkeit), spezielle Verzierungsarten von Melodien und rhythmische Strukturbesonderheiten vor. Anhand einer folkloristischen Melodie Armeniens demonstrierte sie dabei sehr eindrucksvoll die Unterschiede typischer westlicher und orientalischer Interpretationen.
Zielgruppe: Orchesterleiter, Vereinsvorsitzende und Orchestermusizierende des Verbandes der Liebhaberorchester NRW
Veranstalter: Landesmusikakademie NRW und Landesmusikrat NRW, in Kooperation mit dem Verband der Liebhaberorchester NRW.
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