„Soundseeing“ zu Gast im WDR zur Kölner Museumsnacht

Die Kölner Museumsnacht ist alljährlich reich an originellen Events, die sich unprätentiös in einen dichten Reigen von abendlichen und nächtlichen Veranstaltungen fügen. Dieses Mal gab es ein besonders ungewöhnliches Gastspiel: Auf Einladung von WDR3 stellte sich das münsterländische Festival der Akustischen Kunst „Soundseeing“, welches die Landesmusikakademie NRW zusammen mit Partnern ausrichtet, in Studio 3 des Funkhauses vor.

Kurator Stephan Froleyks und Erwin Stache präsentierten neue Klänge an Instrumenten-Selbstbauten und an interaktiven Objekten. Auch gab es Installationen und Collagen von Denise Ritter und Franziska Windisch. Und Claus van Bebber, bildender Künstler und musikalischer Improvisator, brachte als DJ mit Vinylplatten gefundene Klänge und vinyl-typische Geräusche zusammen. Mehrfach lief die Abfolge der Präsentation bis in die Nacht durch.

So entstand in Studio 3, das viele Stufen abwärts in den Kellern des Funkhauses angesiedelt ist, eine andere, faszinierende Klangwelt.
rvz
Foto: Claus van Bebber in Studio 3 des WDR Funkhauses, Gastspiel von "Soundseeing" in der Kölner Museumsnacht am 2. November 2019; Foto: LMR NRW.

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