Singen mit heterogenen Gruppen

Im Bürgerhaus Köln-Kalk singen Ursula Kerkmann und Moderatorin Beate Glombek mit einem Dutzend Teilnehmer Lieder, die heterogene Gruppen mit Flüchtlingen im Grundschulalter beim Gebrauch der deutschen Sprache unterstützen. Keiner kann sich drücken, zum Singen kommen Bewegungen und Gesten hinzu, die Begriffe des Alltags, Pronomen und Verben verdeutlichen. Stühle sind vorhanden, doch ihre Nutzung ist nur minutenlang möglich. Der Schlussteil besteht aus dem Austausch der Teilnehmer, die einschlägig tätig sind, und viele Fragen haben. Auch Grundschullehrerinnen und die Leiterin einer Regionalschule der Rheinischen Musikschule ist dabei.

Jeweils einmal im Monat richteten die Landesmusikakademie NRW und ihr Referent Matthias Witt seit September 2017 in Köln, Wuppertal und Essen solche Workshops und Gesprächsrunden aus, zu denen Musiker und Pädagogen, die mit Geflüchteten musikalisch aktiv sind, eingeladen sind. Die Austauschrunden wurden moderiert von erfahrenen Aktiven aus der musikalischen Arbeit mit Geflüchteten, Mizgin Gülmüs, Beate Glombek und Tom Daun. Diese Kölner Veranstaltung beschließt nun die Serie. Ursula Kerkmann veröffentlicht die Lieder, Singmaterialien und Methodiken im Helbling Verlag, herausgegeben vom Landesmusikrat NRW.

(rvz)

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