Singen, bewegen, musizieren… Ein Besuch an der Katholischen Grundschule Beeckstraße in Aachen

Jeden Montagmorgen treffen sich um die zwanzig Kinder in der Turnhalle der KGS Beeckstraße zum gemeinsamen Singen, Tanzen und Bewegen. Die Gruppe setzt sich aus Kinder der umliegenden Grundschulen, die am Deutsch-Intensivkurs für Kinder ohne Deutschkenntnisse (DIK) der KGS teilnehmen und den Zweitklässlern der KGS Beeckstraße zusammen. Einige Kinder der Regelklasse hatten vorher auch den Deutsch-Intensivkurs besucht.

Unter Anleitung der der Dozentinnen Marie Pack und Ariane Baur stand diese Woche vor allem die Probe für das anstehende Sommerfest an. Zu Beginn der beiden Stunden gab es noch den letzten Schliff an einer Tanzeinlage. Danach wurde das „Piratenlied“ geübt. Bevor es an das konkrete Singen ging, wurde mit Hilfe selbst gemalter Bilder der Inhalt des Liedes von der Gruppe besprochen. Dabei wurden einzelne Wörter benannt und das jeweilige Bild mit eigenen Worten der Kinder beschrieben. Im Anschluss ging es dann zum Singen auf das imaginäre Schiff aus Turnmatten, angeführt von zwei Kapitäninnen auf der Turnbank. Alle Kinder waren beim Singen ausgesprochen textsicher und motiviert.

Im letzten Teil des Unterrichts wurden verschiedene Instrumente vorgestellt und ihre jeweiligen Klangeigenschaften ausprobiert und besprochen. So galt es den richtigen Namen für Tamburin, Glockenspiel, Schellenkranz, Boomwhackers und als besonderes sprachliches Highlight – den Bass-Baustein – zu finden und die verschiedenen Eigenschaften wie: laut – leise, klein – groß, eckig – rund usw. zu benennen. Danach wurden die Kinder in Zweiergruppen aufgeteilt und bekamen eines der Instrumente zugewiesen. Ein Kind hatte verbundene Augen und musste seinem Instrument blind folgen und den Instrumentenspieler fangen, was den Kindern viel Spaß bereitete. Hinterher wurde gewechselt.

Aufgelockert wurde die Arbeit mit den Kindern durch kleine Bewegungsspiele, so dass es den Kindern gelang bis zum Ende des Unterrichts konzentriert und mit Freude mitzuarbeiten.

Das Projekt wird gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen über den Landesmusikrat NRW.

(Sandra Hoch)

Fotos vom Projektbesuch am 02.07.18: Landesmusikrat NRW

 

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