Methoden der Populärkulturforschung, 7.-8. Januar 2011

Tagung an der Kölner Musikhochschule, 7.-8. Januar 2011

Kaum ein musikalisches Genre ändert sich so rasch wie das der Popmusik, kaum ein kulturelles Gebiet ist von Medien und Kommunikationstechniken so wechselnd beeinflusst wie die sogenannte Populärkultur. Urheber, ausführende Laien- und Profimusiker, Multiplikatoren und die anderen Kulturteilhabenden stehen in einem changierenden Netz von Beziehungen zueinander, das die Forschung beständig herausfordert.

Ohne Zweifel hat eine Debatte der Forschungsmethoden zur Popkultur bislang zu wenig stattgefunden. Mit Unterstützung des Landesmusikrats NRW stellen sich die Gesellschaft für Medienkultur und die Hochschule für Musik Köln dieser Debatte in einer Tagung: Michael Rappe und Marcus Kleiner laden zum 7. und 8. Januar 2011 in die Kölner Hochschule ein.

Welche quantitativen und qualitativen Methoden können zur Analyse des Populären bzw. zu seiner empirischen Vermessung verwendet werden? Ist das bestehende sozial-, kultur-, kommunikations- und medienwissenschaftliche Methodenarsenal geeignet, um das Eigensinnige von Populärkulturen herauszuarbeiten?

Ausgangspunkt ist die These, dass eine wissenschaftlich-systematische Untersuchung der Populärkultur nicht nur durch Theorien, Geschichtsschreibung und Phänomenanalysen geleistet werden kann, sondern auch eine Methodendebatte benötigt, um Populärkultur als repräsentative Kultur empirisch belegen und differenziert darstellen zu können.

Ein Überblick über die Tagung steht zum Download bereit:
hfmt-koeln.de/fileadmin/redaktion/downloads/flyer_koeln_methoden.pdf

Mit Unterstützung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW.

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