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Studio Musikfabrik im Festival „Acht Brücken”, 28. April, 19 Uhr, Lanxess Tower, Köln

12.04.17

Studio Musikfabrik erkundet im Festival „Acht Brücken“ Beziehungen zwischen Musik und Sprache. Etwa in Georges Aperghis’ Klarinettenkonzert mit dem sprechenden Titel "Babil" (französisch für "Geplapper" oder "Geplauder"). Oder in George Crumbs bizarr-unheimlicher Lorca-Vertonung "Ancient Voices of Children". In Dieter Schnebels "Bauernszene" wird der gedeckte Tisch zum Instrumentarium – rollende Teller und klapperndes Besteck dienen als Klangerzeuger.

Das Programm:

Dieter Schnebel: 9. Bauernszene / Teller, Gläser, Besteck, Stimmen

aus: Museumsstücke I (1991-93)

Georges Aperghis: Babil (1996) für Klarinette und 15 Musiker

George Crumb: Ancient Voices of Children (1970) für Mezzosopran, Knabensopran, Oboe, Mandoline, Harfe, verstärktes Klavier, Spielzeugklavier und Schlagzeug (drei Spieler). Text von Federico García Lorca

Interpreten:

Anna Lucia Struck | Sopran

Valentin Kobler | Knabensopran

Carl Rosman | Klarinette

Studio Musikfabrik – Jugendensemble des Landesmusikrats NRW

Peter Veale | Leitung

 

Lanxess Tower, Erdgeschoss, 28. April, 19:00–20:00

Für den gesamten Abend gilt ein Einheitspreis.

Das Landesjugendensemble Studio Musikfabrik steht in der Trägerschaft der Musikfabrik und des Landesmusikrats NRW. Es wird gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW. Das Konzert wird zudem ermöglicht durch den Spezialchemiekonzern LANXESS.

"Studio Musikfabrik ist ein Modell-Ensemble, in dem junge Musiker, die noch vor ihrem Studium stehen, von professionellen Musikern angeleitet werden, Repertoire der zeitgenössischen Musik zu spielen. Begegnet ihnen nun im Studium ein zeitgenössisches Musikstück und ihr Lehrer sagt: 'Nein, wir spielen keine Neue Musik, wir spielen Literatur', können sie mit großer Selbstverständlichkeit entgegnen: 'Entschuldigung, ich habe das bereits gespielt, ich kann das!' Das ist ein unglaublich wichtiger Punkt: Noch bis ins 19. Jahrhundert hinein war es eine Selbstverständlichkeit, dass die Schule die zeitgenössische Musik weitergegeben hat. Für mich ist es genau dieser Sichtwechsel, der die pädagogische Arbeit von Studio Musikfabrik so wertvoll macht."(Peter Eötvös)