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Das Cologne Contemporary Ukulele Ensemble war in Kolumba und kommt am 23.11. nach Bielefeld

23.11.15

Das Cologne Contemporary Ukulele Ensemble ist 2013 gegründet worden, um ein Werk von Albrecht Zummach aus der Taufe zu heben: "Q's" für fünf Ukulelen und Bass-Kalimba. Nach der Uraufführung im Dezember 2013 im Kolumba Museum Köln und weiteren Konzerten im Bundesland trat das Ensemble 2015 zu einer zweiten Tour zusammen. Am 14. November nahm das Stück das Publikum der Region Aachen im Kunsthaus NRW Kornelimünster ein, am 21. November kehrten Werk und Ensemble an die Stätte zurück, an der "Q's" erstmals öffentlich erklang, und am 23. November zieht das Ensemble in die Kunsthalle Bielefeld.

In Köln wurden gut einhundert Leute von den aus verschiedenen Ecken des Gebäudes kommenden silbrigen Klängen der Ukulelen eingesponnen. Zummach erzählt im Werk davon, wie er die Ukulele entdeckte und ihr großes Potenzial zwischen Solo-, Begleit- und Ensemble-Instrument nach auslotete. Eine Bass-Kalimba sorgt für einen Grundklang, der die Ukulelen akustisch trägt. Die Ukulelen geben Impulse oder Einsätze in den Raum ("Cues" oder in phonetischer Umwandlung des Begriffs "Q's"), die anderen greifen sie auf und entwickeln sie weiter. Stoppuhren sorgen für die Einhaltung eines Zeitrasters. José Fernández Bardesio, Peter Mohr, David Plate, Karin de Miguel Wessendorf und Albrecht Zummach spielten die Ukulelen, Fabian Berghofer spielte die Bass-Kalimba. Zum Schluss kommen die Interpreten aus den Winkeln heraus vor dem Publikum zusammen, immer noch spielend. Ihre Musik konkretisiert sich zu einem Walzer, mit dem Zummach milde lächelnd Adieu zu sagen scheint.

Die Tour des Ensembles wird vom Landesmusikrat NRW, der Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport und der Kunststiftung NRW gefördert und steht in Kooperation mit der Kulturinitiative Kornelimünster, dem Kunsthaus Kornelimüster, Kolumba und der Kunsthalle Bielefeld.

rvz